Käshofen Barocke Abendmusik in der Kreuzkapelle und davor
Reinhard Kubale (Viola, er wohnt in Käshofen), Gerdi Nebel (Altflöte) und Bernhard Haßler (Orgel) spielen eine etwa 45-minütige Serenade. Sie ist quasi ein Freundschaftskonzert der drei Musiker, die schon länger in der Kapelle proben. „Wir hatten festgestellt, dass die Friedhofskapelle in Käshofen eine wunderbare Akustik hat und vor allen Dingen auch eine wunderbare kleine Pfeifen-Orgel, welche die Käshofer aus einer Stadtkirche in Düsseldorf erworben haben“, erläutert Bernhard Haßler, der vor allem als Chorleiter des Haßler-Chors in der Region bekannt ist. Zu hören sind für Bratsche und Continuo (Orgel) kurze Stücke von Telemann, Benedetto Marcello (1686-1739) und kleines Rondo aus der Romantik von Franz Anton Hoffmeister (1754-1812). Des Weiteren zwei Sonatenstücke für Alt-Flöte und Orgel. Die Duo-Beiträge werden von drei kleineren Orgelwerken umrahmt, darunter zwei Stücke des Saarbrücker Komponisten Michael Zalluk. Der Eintritt ist frei. Da in der Kapelle nur etwa zehn Zuhörer Platz finden in Corona-Zeiten, wird die Kirchentür geöffnet, so dass man das Konzert auch vor der Kirche verfolgen kann.