Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Auf- und Abfahrt der A8 ab Montag gesperrt – Ampel in Gottlieb-Daimler-Straße

Die beiden Fahrspuren zur Autobahn werden auf 3,75 Meter verbreitert und etwas verlängert.
Die beiden Fahrspuren zur Autobahn werden auf 3,75 Meter verbreitert und etwas verlängert.

Eine weitere Baustelle hemmt ab Montag den Verkehrsfluss in der Stadt. Dann wird die Autobahnanschlussstelle Zweibrücken-Mitte für zwölf Wochen in Richtung Saarland gesperrt. Der Grund: In dieser Zeit sollen die Einfädelspuren vom Bubenhauser Kreisel und vom Überflieger verbreitert werden. Dann wird das Stop-Schild am Überflieger überflüssig.

Wie die Neunkircher Außenstelle der Autobahn GmbH mitteilt, sind in der geplanten Bauzeit bis 17. Dezember sowohl die Abfahrt als auch die Auffahrt auf die A 8 in Fahrtrichtung Neunkirchen voll gesperrt. Der Verkehr wird über die benachbarte Auf- und Abfahrt Ernstweiler umgeleitet. Der Verkehr in der Gegenrichtung nach Pirmasens ist von der Baustelle nicht betroffen. Allerdings die parallel zur Autobahn verlaufende Gottlieb-Daimler-Straße. Dort steht im Bereich der Anschlussstelle lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung, weil die Dammaufschüttung für den Überflieger zur Gottlieb-Daimler-Straße hin verbreitert wird. Der Verkehr wird in diesem Abschnitt durch eine mobile Ampel gesteuert.

Als der Überflieger nach über zweijähriger Bauzeit im April 2019 für den Verkehr freigegeben wurde, stellte sich schon bald heraus, dass die Einfädelspuren zur A8 – vom Überflieger und von der Zufahrt aus dem Bubenhauser Kreisel heraus – zu schmal waren. Die Planungsvorgaben hatten sich mittlerweile geändert, ohne dass Stadt und Planer dies bemerkten. Die Fahrspuren müssen nun eine Mindestbreite von 3,75 Meter haben. Deswegen muss nun die Auffahrtsrampe verbreitert und verlängert werden, wie der UBZ auf Anfrage mitteilt. Dadurch kann der Verkehr gefahrloser auf die A8 einfädeln. Die ursprünglichen Kosten von 1,8 Millionen Euro für den Überflieger erhöhen sich weiter. Für Straßen- und Erdarbeiten werden 511.000 Euro fällig, die Abfuhr der Bodenmassen schlagen mit 188.000 Euro zu Buche. Laut UBZ übernimmt der Bund die Kosten.

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