Zweibrücken „Außenminister des Rennvereins“

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Die höchste Ehrung, die das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, der für den Galopprennsport zuständige Zentralverband, vergibt, ist die goldene Ehrennadel. Seit Samstag tragen zwei verdiente Mitglieder des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken, Heinrich Schmahl und Kurt Kasper, diese Auszeichnung.

Heinrich Schmahl aus Auersmacher und Kurt Kasper aus Althornbach wurden damit für ihre 40-jährige Tätigkeit in der Vollblutzucht und im Rennsport ausgezeichnet, wie es in der Ehrenurkunde heißt. „Es ist in Köln nicht ganz verborgen geblieben, was ihr hier leistet“, sagte der Präsident des Verbandes südwestdeutscher Rennvereine, der Miesauer Klaus Wilhelm, am Samstag bei einem Empfang des Rennvereins im Sportheim des SVN Zweibrücken. Im Rahmen des Empfangs ernannte der Rennverein die beiden Urgesteine des Vereins zu Ehrenmitgliedern. Der Präsident des Pfälzischen Rennvereins, Hans Otto Streuber, würdigte die Verdienste der beiden Männer. Der Althornbacher Kurt Kasper sei seit mehr als 40 Jahren Besitzer und Trainer von Rennpferden. Er habe sich in vielfältiger Weise in den Verein eingebracht, sei mehr als 30 Jahre für die Bahn verantwortlich gewesen. „Sein Ehrgeiz war, die Bahn im Bestzustand zu erhalten“, sagte Streuber. Mehr als 20 Jahre lang habe Kasper als Vorstandsmitglied die Geschicke des Vereins im Auge gehabt. Der heute 76-Jährige sei ein kritischer Geist. Streuber erinnerte daran, dass Kasper 1983 eines der Gründungsmitglieder der Zweibrücker Trainingsgruppe war, ein Jahr später federführend den Bau der Trainingsbahn in Angriff genommen und 1995/96 beim Bau des Funktionsgebäudes an der Rennwiese sein Fachwissen als „Oberbauleiter, Polier und Aufpasser“ eingebracht habe. Auch die Erweiterung des Führrings 2014 sei Kaspers Werk. „Ihr Wort hat Gewicht“, so der Präsident. Kasper sei immer zur Stelle gewesen und habe ein Leben für den Rennverein geführt. Ähnliches gelte für Heinrich Schmahl. Der 80-jährige Auersmacherer war von 1976 bis 1993 Besitzer und Trainer von Rennpferden, gehört dem Pfälzischen Rennverein seit 1977 an. 1996 übernahm er die Geschäftsführung, seit 1997 ist er zusätzlich Schatzmeister. „Sie haben das Amt als Kassenwart begonnen und den Verein in solide finanzielle Verhältnisse geführt“, würdigte Streuber die Verdienste Schmahls, der dafür verantwortlich sei, „dass unser Verein gut da steht“. Beim Bau des Funktionsgebäudes habe sich der Geschäftsführer Verdienste erworben. Er sei der Außenminister des Rennvereins, der überall mit Zweibrücken verbunden werde, bemerkte Streuber. Schmahls Organisationstalent und seine reichhaltige Erfahrung sorgten dafür, dass er „Renntage mit stoischer Ruhe über die Bühne bringt“. Schmahl dankte Streuber für seinen Einsatz beim Bau des Funktionsgebäudes: „Wären Sie nicht nach Mainz und Neustadt gefahren und hätten sich für die Mittel eingesetzt, wären wir nicht in der Lage gewesen, das Projekt zu stemmen.“ |daa

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