Schwimmen Anja Braun holt Gold über 100 Meter Rücken
Für diese Wsf-Schwimmer war es der Höhepunkt der Kurzbahnsaison, während ein anderer Teil der Vereinsathleten bei der deutschen Kurzbahnmeisterschaft antrat. Insgesamt ging die kleine Wsf-Mannschaft 35-mal an den Start, schaffte es dabei elfmal in die Finalläufe. Dabei sprangen neun persönliche Bestzeiten sowie viermal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze heraus.
Leo Ilias Baumann (400 m Lagen, 200 m Freistil, 100 m Lagen, 50 m Brust, 200 m Lagen, 50 m Rücken, 400 m Freistil) qualifizierte sich bei allen Starts für die Finals und landete auch überall auf dem Podest. Auch Wsf-Akteur Nico Braun (200 m Brust, 100 m Schmetterling, 50 m Brust, 200 m Lagen, 100 m Brust) schaffte es bis auf eine Strecke in alle Finals und erreichte über 200 Meter Brust, eine seiner Lieblingsstrecken, den dritten Platz.
Vier Sekunden vor der Zweiten
Auch für die 13-jährige Anja Braun lief es richtig gut in Dudelange. Auf ihrer Lieblingslage Rücken sicherte sie sich über 100 Meter in 1:10,11 Minuten im Finale der Zwölf- und 13-Jährigen mit einem Abstand von fast vier Sekunden zur Zweitplatzierten den ersten Rang und damit eine Goldmedaille. Mit ihrer Zeit war sie sogar drittschnellste Starterin des gesamten Wettkampfs. Über 200 Meter Rücken wurde sie Zweite ihrer Altersklasse und konnte sich sogar fürs Finale am Sonntag qualifizieren. Ihre Starts da musste sie aber ebenso wie Lina Estella Pfeifer krankheitsbedingt absagen. Zudem verbesserte Braun über 50 Meter Freistil ihre persönliche Bestzeit (30,23 sec).
Pfeifer (200 m Freistil, 50 m Freistil) qualifizierte sich Samstag für das B-Finale in 50 Meter Freistil, das sie in neuer Bestzeit (27,56 sec) für sich entschied. Außerdem am Start war noch für die Zweibrücker Alina Eis (100 m Schmetterling, 100 m Lagen, 50 m Freistil, 200 m Lagen, 100 m Freistil, 50 m Rücken, 50 m Schmetterling).
Das Team und Wsf-Trainer Thomas Schappe waren zufrieden mit den Leistungen zum Ende der Kurzbahnsaison. Wsf-Schwimmerin Leonie Gieser hatte ihre Starts schon im Vorfeld des Wettkampfs krankheitsbedingt absagen müssen.