Zweibrücken Alte Ixheimer Straße: Anlieger mit Ausbau zufrieden
Was lange währt, wird bald vollends gut. Zwar müssen an der neu gestalteten Alten Ixheimer Straße noch restliche Bauarbeiten erledigt werden. Doch man hat nun schon eine gewisse Vorstellung, wie die Haupteinfallstraße von der Autobahn in die Rosenstadt nach der Vollendung aussehen wird. Die RHEINPFALZ hat sich deshalb umgehört. Gefällt Bürgern und Händlern das neue Erscheinungsbild?
„Also ich finde die Straße sehr schön“, lobt Erika Beetz. Die Anwohnerin mag die in der Alten Ixheimer Straße angelegten Grünstreifen und Bürgersteige. „Ich finde, alles hat sich schon zu seinem Vorteil verändert“, urteilt die 73-Jährige. Über die von manchen Anliegern bemängelte lange Bauzeit von fast einem Jahr, klagt die Zweibrückerin nicht. „Es hat eben so lange gedauert, wie es gedauert hat.“ „Mir gefällt die Straße gut“, bestätigt Bernd Schieler Beetz Einschätzung. „Es sieht alles ordentlich und sauber aus. Vor allem das mediterrane Flair der Blumenanlagen oberhalb meines Geschäfts gefällt mir“, so der 64-jährige Fahrradhändler. Der Einzelhändler ergänzt, „wenn alles nur nicht so lange gedauert hätte. Aber die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt“. „Es gefällt mir ganz gut“, meint auch Elke Hilgert, die gerade auf dem Weg zum Mehrgenerationenhaus ist. Nur an den Parkflächen hätte man bei der Umgestaltung nicht so sehr sparen sollen, meint die zwischen Berlin und Zweibrücken Pendelnde. „Es könnten mehr Parkplätze sein“, meint die 53-Jährige, „weil die Leute gerne mal eben schnell vor den Geschäften parken wollen.“ Noch während der Bauarbeiten im Sommer ist Dirk Brill mit seiner Gitarrenschule an einen Standort in der Alten Ixheimer Straße gezogen. Dass die Bauarbeiten sich verzögert haben, stört den Rimschweilerer nicht. „Ich habe schon gewusst, warum ich hierher komme. Durch die einspurige Verkehrsführung kommt der Verkehr in der Straße nun öfter zum Stehen. Dadurch sieht man meine Werbung, und ich habe jetzt schon mehr Schüler.“ Wobei der 45-Jährige in der einspurigen Verkehrsführung auch Tücken erkennt. „Es ist eine Haupteinfallstraße, die sollte eigentlich zweispurig sein. Weil der Verkehr da manchmal ziemlich schnell durchrauscht.“ Den Fahrradweg empfindet der Rimschweilerer deshalb als eher unnötig. „Vielleicht hätte man den Radweg schmaler und die Straße etwas breiter machen sollen.“ Es komme auch vor, dass Autofahrer mit ihren Fahrzeugen in verbotener Weise auf dem Radweg auf der rechten Seite der Einbahnstraße parken. Dafür gebe es aber Strafzettel in Höhe von 30 Euro. Heike Schmitt ist hingegen froh, dass es den Radweg in der neu gestalteten Straße gibt. „Ich finde, Zweibrücken ist für Fahrräder wie gemacht“, lobt die zwischen dem Westerwald und der Rosenstadt Pendelnde. „Die Autos fahren in der Stadt schon sehr eng an Fahrrädern vorbei. Durch den Radweg in der Alten Ixheimer Straße fühle ich mich nun sicherer“, lobt die 57-Jährige. „Die Optik der Straße ist ansprechend. Ich bin froh, dass sie kurz vor Weihnachten wieder befahrbar ist“, atmet der Elektrohändler Frank Lelle auf. „Auch die Beleuchtung sieht sehr ordentlich aus“, bemerkt der 51-jährige aus Mittelbach. Die Verkehrssituation habe sich durch die einspurige Straßenführung spürbar geändert. „Für unseren Lieferverkehr ist es manchmal schwieriger, sich wieder in den Verkehr einzuordnen. Dafür parken jetzt mehr Kunden hier, um sich unser Sortiment anzuschauen.“ |thof/Fotos: thof