Zweibrücken Abseits:

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Das Wochenende lief an der Contwiger Palatia ziemlich vorbei, Erstmannschafts-Trainer Bernd Utzinger wurde schon aus weit erfreulicheren Gründen von der Presse angerufen. Im A-Klassen-Spiel gegen den FC Knopp war kurz nach dem Seitenwechsel Schluss; ein Palatia-Akteur verletzte sich so schwer, dass die Partie abgebrochen werden musste. „Es passierte ohne Fremdeinwirkung“, stellt Utzinger klar. Der Spieler sei auf dem schweren Rasen weggerutscht und übel auf dem Arm gelandet. Die vorläufige Diagnose laute „Ellbogenbruch“, an ein Wegtragen des verletzten Kickers sei wegen der starken Schmerzen nicht zu denken gewesen. „Bis der Krankenwagen da war, hat’s eine halbe Stunde gedauert“, berichtet Utzinger, nach der langen Unterbrechung hätten sich beide Teams mit dem Schiri auf einen Abbruch verständigt. Bernd Utzinger geht davon aus, dass die Partie nachgeholt wird. Die C-Klassen-Truppe Contwigs kam erst gar nicht dazu, die Trikots anzuschwitzen, das Spiel beim FC Kleinsteinhausen wurde einen Tag zuvor abgesagt. „Weil der Platz nicht bespielbar war“, erklärt Utzinger. Das habe letztlich auch im Fall des Knopper Rasens zugetroffen. Laut A-Klassen-Spielleiter Edgar Wallitt entscheidet demnächst die Gebietsspruchkammer, ob die Partie nachgeholt wird. Theoretisch denkbar sei auch, dass der Spielstand zur Abbruchzeit (1:1) als Endresultat übernommen wird. Bei der B-Klassen-Partie zwischen dem TuS Maßweiler und dem SV Herschberg II am Sonntag war auch Wattweilers Coach Sandro Buchmann unter den Zuschauern zu entdecken. Den eigenen Auftritt hatte der TuS-Spielertrainer da schon hinter sich, die C-Klassen-Begegnung zwischen Spitzenreiter Wattweiler und der SG Hornbach/Rimschweiler II kommentierte er mit „Arbeitssieg“. Das 2:0 der Buchmann-Truppe auf dem Rimschweiler Hartplatz verwundert etwas angesichts des Hinspielergebnisses, das hatte der TuS nämlich auf eigenem Geläuf klar mit 9:0 gewonnen. Schon im Vorfeld der Rückrundenpartie hatte man beim TuS aber gemutmaßt, dass es diesmal nicht so klar werden könnte, diese Einschätzung wurde bestätigt. Hornbachs Spielleiter Wolfgang Wendel hatte vorher auch mindestens eine „Fünferpackung“ vor Augen, das relativ erfreuliche Resultat erklärt er mit einer verbesserten Personalsituation. „Im Hinspiel hatten wir ja fünf AH-Spieler drin.“ Die SG-Zweite habe es Wattweiler verdammt schwer gemacht, zur Halbzeit habe man nur wegen eines Foulelfmeters mit 0:1 hinten gelegen. Laut Wendel erwischte SG-Torwart Daniel Danner einen Glanztag, der Spielleiter spricht von „drei, vier Weltklasse-Paraden“. Einen weiteren TuS-Strafstoß habe Danner dann auch gehalten. Es sei auf dem Rimschweiler Hartplatz also schon eine Art „gefühltes Unentschieden“ gewesen. SG-Spielleiter Wendel lässt aber keinen Zweifel daran, dass der Tabellenführer letztlich als verdienter Sieger vom Platz ging. Eine Restwoche voller tatsächlicher Erfolge wünscht

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