Zweibrücken Abitur-Prüfungen: Kaum Schüler krank
Fast alle Schülerinnen und Schüler, die am Helmholtz- und Hofenfels-Gymnasium sowie der IGS Contwig Abitur schreiben, konnten ihre Prüfungen auch antreten. Krankheitsbedingte Ausfälle beim Abitur seien „in sehr wenigen Einzelfällen vorgekommen“, teilt Oliver Blauth mit, Lehrer und Pressesprecher am Helmholtz-Gymnasium. Glücklicherweise habe sich die allgemeine Krankheitslage „über die Weihnachtsferien doch recht deutlich entschärft“, berichtet Blauth. Die versäumten Prüfungen könnten „zeitnah nachgeholt werden“, es müsse niemand bis zum kommenden Jahr warten, versichert Blauth. Am Helmholtz-Gymnasium werden diese Woche noch die Fächer Französisch, Chemie und Physik geschrieben. Insgesamt hat die Schule dieses Jahr 94 Prüflinge.
„Bei uns waren bislang gottlob alle Schüler da, auch bei der zahlenmäßig größten Gruppe am Montag mit zwei Erdkundekursen und je einem Geschichte- und Sozialkundekurs“, ist Christine Orf, Oberstufenleiterin am Hofenfels-Gymnasium, erleichtert. Das Hofenfels-Gymnasium zählt insgesamt 71 Abiturienten. Diese Woche werden noch die Fächer Französisch und Sport sowie Physik und Chemie geprüft. Orf: „Ich bin mittlerweile verhalten optimistisch, dass nun keiner mehr fehlen wird.“ Auch an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Contwig traten alle Prüflinge zum Abitur an. Es seien „keine Krankheitsfälle“ zu vermelden, war von der Schule zu erfahren. In Contwig schreiben insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler Abitur; diese Woche steht noch das schriftliche Abitur in Biologie an.
Neue Themen für den Nachholtermin
Sollte jemand aus Krankheitsgründen bei der Abitur-Prüfung fehlen, erklärt Christine Orf, bekomme er „natürlich die Chance, nachzuschreiben“. Der Kollege oder die Kollegin müssten jedoch erst „neue Themen konzipieren und beim Ministerium einreichen“, erklärt Orf. Für Englisch und Französisch komme sogar das Lese- und Hörverstehen noch einmal vom Ministerium, und es müsse dann in ganz Rheinland-Pfalz am 24. Februar Englisch und am 28. Februar Französisch nachgeschrieben werden. Fällt jemand in Deutsch oder Mathematik aus, teilt Orf weiter mit, dann muss der betreffende Kollege auch die „Ministeriumsaufgabe“ selbst konzipieren und einreichen. Allerdings könne in diesem Fall wie in jedem anderen Fach der Nachtermin dann „schulintern festgelegt werden“, erklärt sie.