Eishockey 7:6 – EHC Zweibrücken gewinnt schon wieder im Penaltyschießen

1321118835

Mannomann, so einfach wie zu Beginn der Saison in der Baden-Württemberg-Liga geht es bei den „Hornets“ zurzeit einfach nicht. Beim Shootout traf am Ende nur ein Schütze.

Wie vor einer Woche beim 4:3 zu Hause gegen den amtierenden Titelträger ESC Hügelsheim mussten die Zweibrücker „Hornissen“ auch am Sonntagabend beim 7:6 (0:1, 2:0, 4:5) gegen den Schwenninger ERC wieder in die finalen Duelle der Schützen gegen den Torwart – das Penaltyschießen. Dabei hatte EHC-Spieler Erik Betzold dann die besten Nerven; er traf, während die anderen fünf Spieler, die antraten, alle vergaben.

Die Schwenninger reisten mit einer guten Empfehlung in die Westpfalz: Sie hatten am Abend zuvor die Hügelsheimer im Heimspiel mit 7:6 (1:2, 2:2, 4:2) geschlagen. Die Zweibrücker Truppe von Trainer Ralf Wolf hatte dagegen den Rucksack der 4:6 (1:3, 3:0, 2:1)-Niederlage vom Freitagabend in Pforzheim auf dem Buckel. Und sie geriet gegen Ende des ersten Drittels dann auch noch durch Ilya Shmidt mit 0:1 in Rückstand (20.).

Im mittleren Spielabschnitt mussten erst mal drei Gästespieler nacheinander auf die Strafbank, die dritte Zeitstrafe nutzte der US-amerikanische „Hornets“-Spieler Michael Outzen zum Ausgleich (31.), dann traf Marco Trenholm zur 2:1-Führung. In der 39. Minute flogen dann die Fäuste: Die „Hornissen“ Marcel Ehrhardt und Sascha Göth sahen danach ebenso Spieldauer-Disziplinarstrafen wie die Schwenninger Shmidt, Louis Mühlbach und Hannes Deuring.

Im Schlussabschnitt hatte die Zuschauer zunächst den Eindruck, dass die Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße einbiegen: Betzold (41.), der Neuseeländer Jacob Ratcliffe (43.), Stephen Brüstle (47.) und Simon Klemmer (50.) schossen den EHC zur 6:3-Führung. Dazwischen hatte Pascal Pinsack zweimal getroffen, auf 2:4 verkürzt.

Zehn Minuten vor der Schlusssirene sah es also gut aus für die „Hornets“, doch dann schlugen die Gäste noch mal zu: Alexander Funk (51.), Niklas Karle (55.) und Maximilian Eichhorn (58.) retteten die Schwenninger ins Penaltyschießen – mit dem bekannten Ausgang zugunsten der Zweibrücker.

Weiteres zu den beiden „Hornets“-Spielen des Wochenendes, lesen Sie hier.

x