Pferdesport RHEINPFALZ Plus Artikel 433 Pferde zu Springturnier im Zweibrücker Landgestüt erwartet

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Das Landgestüt in Zweibrücken ist an diesem Wochenende erneut Mittelpunkt des reiterlichen Wettkampfes. Angeboten werden über die beiden Tage 13 Springprüfungen von der Klasse A bis zur Klasse S, die mit 1250 Euro dotiert ist.

Veranstalter des Turniers ist der Club Saar-Pfälzischer Springreiter. Die Turnierleitung obliegt Wolfgang Schmidt und Gerd Geyer. Parcourschef Michael Bommer wird mit seinem Assistenten Dirk Eichhorn anspruchsvolle, den Vorgaben entsprechende Hindernisse auf dem Außenplatz mit 4000 Quadratmetern aufbauen. Dabei wird auch an die jüngeren Pferde gedacht. Schließlich können in der Stilspringprüfung der Klasse E bereits Vierbeiner im Alter von vier Jahren an den Start gehen. Für die L- und M-Prüfungen müssen die Pferde sechs Jahre alt sein. Beim Springen der Klasse S ist ein Mindestalter von sieben Jahren vorgegeben. Zwischen vier und sieben Jahre dürfen die Pferde sein, die in der Springpferdeprüfung der Klasse L an den Start gebracht werden.

Bei Nennungsschluss waren 221 Teilnehmer gemeldet, die 433 Pferde an den Start bringen wollen. Mit 72 Bewerbern haben gleich zwei Prüfungen die Höchstmarke erreicht. Einmal die Springprüfung der Klasse A** und die Springprüfung der Klasse L. Dabei werden mehrere Reitpaare gleich in beiden Prüfungen reiten. Es sind spannende Umläufe zu erwarten, die Entscheidung über Sieg und Platzierungen dürfte über die Zeit und nicht über Strafpunkte fallen.

Spitzensportler machen sich rar

Stolze 71 Nennungen gibt es für die Stilspringprüfung der Klasse A**, die am Sonntag geritten wird. Dabei kommt es nicht nur auf einen fehlerfreien Ritt an, sondern auch auf die entsprechende Haltung der Reiterin oder des Reiters. Und darauf, wie sie ihren Vierbeiner durch den Springparcours lotsen.

Der Spitzensport ist an diesem Wochenende in der Stadt der Rosen und Rosse weniger vertreten. Während es in den Prüfungen bis zur Klasse L volle Listen gibt, ist noch genügend Platz in den höherklassigen Wettbewerben. Lediglich die Springprüfungen der Klasse M am Samstag um 19.15 Uhr und am Sonntag um 9.30 Uhr haben mit 47 und 48 Nennungen einen erwarteten Zuspruch. Dagegen liegen für die Springprüfung der Klasse S, die am Sonntag um 11.30 Uhr geritten wird, nur 19 Meldungen vor.

Lokalmatadoren in Favoritenrollen

Gemeldet aus der Region haben Steffen Hauter vom Reitverein Großsteinhauserhof, Antonia Ky vom Reitsportclub Walshausen, Karsten Schäfer vom Reitsportverein Käshofen sowie Anne Oberle, Maike Meyer und Andreas Rubly vom Reit- und Fahrverein Zweibrücken. Sie alle zählen in ihren jeweiligen Klassen zu den Favoriten. In diesen Kreis reihen sich auch Wolfgang Schmidt und Brian Klimutta von der Reitsportgemeinschaft Barbarossa Kaiserslautern, Maren Nied vom Reit- und Fahrverein Zeiskam, Ulrike Patzke vom Reitverein Landau und Anna-Lena Ross vom Reit- und Fahrclub Bad Kreuznach ein.

Der ZEITPLAN

Samstag

7 Uhr: Springpferdeprüfung A*

9.15 Uhr: Springpferdeprüfung A**

11.30 Uhr: Springpferdeprüfung L

13.30 Uhr: Springpferdeprüfung M

14.15 Uhr: Springprüfung A**

16.45 Uhr: Springprüfung L

19.15 Uhr: Springprüfung M

Sonntag

8 Uhr: Springprüfung L

9.30 Uhr: Springprüfung M

11.30 Uhr: Springprüfung S

12.30 Uhr: Stilspringprüfung E

14 Uhr: Stilspringprüfung A**

16.45 Uhr: Springprüfung L.

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