Zweibrücken 400 wollen an weiterführende Schulen
Rund 400 Schüler wollen nach den Sommerferien eine der drei weiterführenden Schulen in Zweibrücken besuchen. Das sind rund 40 mehr als vergangenes Jahr. Deutlich mehr Anmeldungen, insgesamt 214, gab es für die gemeinsame Orientierungsstufe von Mannlich-Realschule plus und Hofenfels-Gymnasium.
Das Helmholtz-Gymnasium hat mit 144 Anmeldungen ungefähr so viele wie 2016, ebenso die Herzog-Wolfgang-Realschule plus mit rund 50 Anmeldungen. 44 Zweibrücker haben sich für die Integrierte Gesamtschule (IGS) Contwig entschieden. „Eine fantastische Zahl, sensationell gut, wir sind hoch zufrieden“, sagt Markus Meier, Schulleiter der Mannlich-Realschule plus, zu den 214 Anmeldungen für die gemeinsame Orientierungsstufe von Mannlich-Realschule plus und Hofenfels-Gymnasium. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 181 Anmeldungen, das Jahr zuvor 194. Meier: „Das ist eine Wertschätzung dessen, was in den letzten Jahren geleistet wurde. Dickes Kompliment an beide Schulen. Den Erfolg können sich alle auf die Fahne schreiben, das ganze Kollegium, das viel Zeit und Kraft investiert.“ Neun fünfte Klassen können in der gemeinsamen Orientierungsstufe gebildet werden und sind laut Meier auch schon von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) genehmigt. Die Schüler der Orientierungsstufe, die die fünfte und sechste Klassenstufe umfasst, werden an beiden Schulen unterrichtet – der Mannlich-Realschule plus und dem Hofenfels-Gymnasium, die knapp 500 Meter voneinander entfernt sind. In Französisch kann bilingualer Unterricht besucht werden, außerdem gibt es in mehreren Klassen die Möglichkeit, ein Instrument zu spielen. Die Kinder kommen aus Zweibrücken, den Verbandsgemeinden Zweibrücken-Land und Thaleischweiler-Wallhalben, vereinzelte aus dem übrigen Landkreis Südwestpfalz, einige aus dem Saarland. „Wenn wir langfristig stabil acht Klassen hätten, das wäre gut. Die Zahl jetzt ist ein Ausreißer“, blickt Meier in die Zukunft. Das Helmholtz-Gymnasium nimmt im kommenden Schuljahr insgesamt 144 Schüler auf, wie Oliver Blauth, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule, mitteilt. Sie kommen „aus Zweibrücken und dem Umkreis“, so Blauth. 86 davon werden mit Englisch bilingual starten. Rund die Hälfte, 69 Schüler, werden das Ganztagsangebot annehmen. Seit diesem Schuljahr ist das Helmholtz-Gymnasium eine Ganztagsschule in Angebotsform. Die Schüler können am Nachmittag ihre Hausaufgaben machen und Arbeitsgemeinschaften besuchen. Wie viele Klassen gebildet werden, müsse erst noch die Schulaufsicht entscheiden, vermerkt Blauth. Im Vorjahr hatten sich 140 Schüler für das Helmholtz-Gymnasium angemeldet, zuvor waren es 88 gewesen. „Wir haben auf jeden Fall über 50 Anmeldungen und können drei fünfte Klassen bilden“, zeigt sich Thomas Trier, stellvertretender Schulleiter der Herzog-Wolfgang-Realschule plus, zufrieden mit den Anmeldungen, die in etwa auf Vorjahresniveau liegen. Die exakte Zahl könne die Schule noch nicht nennen, so Trier. „Denn es kommen immer noch Rückläufer, auch wenn die Anmeldewoche vorbei ist, Schüler, die woanders nicht angenommen wurden.“ Dadurch könne die Zahl noch leicht steigen. „Wir hatten darauf gehofft, durchgängig dreizügig zu bleiben, und das klappt jetzt“, so Trier. Auch die Herzog-Wolfgang-Realschule plus ist eine Ganztagsschule in Angebotsform. „Von den neuen Fünftklässern haben sich noch nicht so viele für die Ganztagsschule angemeldet. Da könnten wir noch ein paar Anmeldungen gebrauchen. Das ist einfach eine gute Sache. Die Schüler werden ja auch bei den Hausaufgaben betreut“, rührt Trier die Werbetrommel. Etwas weniger Anmeldungen von Schülern aus Zweibrücken hat die Integrierte Gesamtschule (IGS) Contwig. Von den 99 Fünftklässern kommen 44 aus Zweibrücken, wie Ulla Eder, Sprecherin der Kreisverwaltung, informiert. Im Vorjahr kamen 48 aus Zweibrücken und machten die Hälfte der dort angemeldeten Fünftklässer aus. |bsg DOPPELTERZEILENUMBRUCH