Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel 367 Fünftklässler in der Stadt angemeldet

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Von der Grund- in die weiterführende Schule. Ein neuer Lebensabschnitt. 442 Kinder wurden für das kommende Schuljahr an den weiterführenden Schulen in Zweibrücken und Contwig angemeldet.

208 Schüler wollen ab der fünften Klasse die gemeinsame Orientierungsstufe von Mannlich-Realschule plus und Hofenfels-Gymnasium besuchen. Für das Helmholtz-Gymnasium sind 112 Schüler angemeldet und 47 für die Herzog-Wolfgang-Realschule plus. 42 Zweibrücker Schüler setzen ihre schulische Laufbahn an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Contwig fort.

„Mit 208 Anmeldungen hat sich die Zahl auf dem Niveau stabilisiert, das wir gewohnt sind“, sagt Marc Sadowski, stellvertretender Schulleiter der Mannlich-Realschule plus. Man könne neun Klassen bilden. Die Kinder kämen vorrangig aus Zweibrücken und den umliegenden Dörfern. In den beiden Jahren zuvor hatte es Sadowski zufolge mit 231 und 161 Anmeldungen starke Schwankungen nach oben und nach unten gegeben; 2017 lag die Zahl mit 211 Fünftklässlern hingegen im üblichen Bereich.

Für das Helmholtz-Gymnasium haben sich 112 künftige Fünftklässler entschieden – zehn mehr als im Vorjahr, aber weniger als 2018 und 2017 mit 136 und 144. Laut Oliver Blauth, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule, sind 46 Fünftklässler für die Ganztagsschule angemeldet. Es werden vier fünfte Klassen gebildet; drei beginnen mit bilingualem, eine startet mit normalem Englischunterricht. Die Schüler kommen aus Zweibrücken, dem Landkreis und vereinzelt aus dem Saarland. Schulleiterin Kerstin Kiehm ist „sehr zufrieden“ mit den Anmeldungen – insbesondere mit den Schülerzahlen für den bilingualen Unterricht und die Ganztagsschule. Kiehm: „Im Bereich der Ganztagsschule erfüllen wir einen wichtigen und notwendigen Bedarf für viele Zweibrücker Familien, die ein gymnasiales Betreuungsangebot benötigen.“

An der Herzog-Wolfgang-Realschule plus wurden laut Schulleiter Thomas Trier 47 Kinder angemeldet. Zwei fünfte Klassen können gebildet werden. „Wenn wir über 40 Schüler haben, ist das okay“, sagt Trier. Um drei Klassen bilden zu können, bräuchte man mindestens 51 Kinder. Die Anzahl der Anmeldungen ist im Vergleich zum Vorjahr um drei gestiegen, liegt aber unter den Werten von 2018 und 2017 (63 und 56). „In dieser Zeit waren viele Migranten dabei“, so Trier. Deshalb sei klar, dass die Anzahl neuer Fünftklässler jetzt wieder abfalle.

Nicht alle Zweibrücker Grundschüler besuchen nach der vierten Klasse eine weiterführende Schule in Zweibrücken; etliche zieht es nach Contwig an die IGS. „Gut die Hälfte der Fünftklässler kommt erfahrungsgemäß aus Zweibrücken“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Dagmar Frank. Von den für Sommer angemeldeten 75 Schülern sind laut Frank 42 aus Zweibrücken. Im laufenden Schuljahr sind 43 der 84 Fünftklässler aus Zweibrücken; in den beiden Jahren zuvor waren es 38 von 83 und 43 von 99. Frank: „Wir sind die einzige IGS weit und breit. Diese Schulform gibt es in Zweibrücken nicht.“

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