Radsport
33. Saarland Trofeo ist in den Herbst verschoben
Die Trofeo-Organisatoren um Wolfgang Degott haben dem Weltradsport-Verband UCI die Zeit vom 30. September bis 3. Oktober als möglichen Termin gemeldet und hoffen auf eine positive Rückmeldung. Klappt das, wäre die Trofeo wohl das letzte Mehrtagesrennen der renommierten Nations-Cup-Serie für A-Junioren. „Bis jetzt ist davon aber in diesem Jahr noch nichts gefahren worden. Paris - Roubaix zum Start am 11. April wurde nicht ausgefahren, und auch die Friedensfahrt im August wurde schon verlegt“, erläutert Degott.
Eine zeitliche Verlegung der Trofeo – des Viertages-Rennens durch den saarländischen Bliesgau, die angrenzende Pfalz und Frankreich – war laut den Organisatoren quasi unumgänglich. Einerseits hoffe man, dass im Herbst dann wieder viele radsportbegeisterte Zuschauer an den Strecken zugelassen sind. Zudem wären die nachvollziehbar hohen Hygiene-Auflagen der UCI für ein Rennen jetzt in sechs Wochen schwer zu erfüllen gewesen. Das beträfe besonders die Gastgeber der rund 20 A-Junioren-Nationalmannschaften, die den Teams unter anderem exklusive Etagen oder separate Frühstücksräume hätten zur Verfügung stellen müssen. Und auch grenzüberschreitende Etappen ins benachbarte Frankreich sind vielleicht im Herbst eher wieder zu realisieren.
„Wir sind gerade in der Absprache mit den Behörden wegen der einzelnen Etappenstrecken“, erklärt Wolfgang Degott. Sicher ist: Die „alte Pfalz-Etappe“ mit Start und Ziel in Homburg, die über Mörsbach und Käshofen führte, wird es nicht mehr geben. „Dafür fahren wir aber durch Hornbach“, verrät Degott schon mal vorab und ist zuversichtlich, dass die Trofeo im Herbst tatsächlich rollen kann.