Speyer Zwei brutal harte Spiele

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«Dudenhofen.» Heute (16 Uhr) tritt der Verbandsliga-Zweite FV Dudenhofen zu seinem ersten Aufstiegsspiel beim Ahrweiler BC an.

Per Auslosung wurde entschieden, dass ein Vertreter aus dem Südwesten beim Anwärter aus dem Rheinland spielt. Der Verlierer des ersten Spiels kämpft dann gegen die Saarländer um Punkte in der Aufstiegsrunde. Bei einem Unentschieden spielt Ahrweiler die zweite Partie. Spiel zwei findet am Dienstag, 4. Juni (19.30), gegen die SF Köllerbach aus dem Saarland statt. Das abschließende Match folgt dann am Samstag, 8. Juni (16 Uhr). Jeder Verein kickt einmal zuhause und einmal auswärts. Dudenhofen hat eine erfolgreiche Verbandsliga-Saison hinter sich. Nach dem bitteren Oberliga-Abstieg kann es dem FVD jetzt gelingen, sofort wieder in die Fünftklassigkeit zurückzukehren. Nachdem feststand, dass Dudenhofen die Aufstiegsspiele nicht mehr zu nehmen sind, ließ die Mannschaft von Trainer Christian Schultz Punkte liegen. Eindrucksvoll meldete sich das Team aber am letzten Spieltag beim 8:2-Erfolg über die SG Eintracht Bad Kreuznach zurück. Ahrweiler blickt auf eine erfolgreiche jüngere Vergangenheit zurück. 2016 stieg der ABC in die Kreisliga A auf, 2017 in die Bezirksliga und 2018 in die Rheinlandliga. Drei Meisterschaften hintereinander bedeuteten den Durchmarsch, der mit dem Aufstieg in die Oberliga gekrönt werden soll. Mit der wichtigste Faktor ist Stürmer Almir Porca. Mit 29 Toren wurde er Torschützenkönig der Rheinlandliga. Er schoss sogar schon einmal im aktuellen Sportstudio des Zweiten Deutschen Fernsehens gegen den ehemaligen Präsidenten des Deutschen Fußballbundes, Reinhard Grindel, an der berühmten Torwand, traf dort aber in keinem seiner sechs Versuche. Der 22-jährige Bosnier kam von der TuS Koblenz, die 2017 100.000 Euro für seine Dienste bezahlte. Mit dem Rückenwind von fünf Siegen am Stück will Ahrweiler den FVD bezwingen. Sollte das passieren, ist sich der Sportliche Leiter des FVD, Florian Kober, sicher: „Dann wäre das das Aus. Mit maximal drei Punkten schafft man es nicht.“ Dementsprechend will der FVD „versuchen, zu gewinnen und nicht auf Unentschieden spielen“, sagte Kober im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Personell sind bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord. Kober: „Wir haben ein sehr gutes Gefühl und wissen was wir können.“ In Dudenhofen stelle sich jeder auf zwei „brutal harte Spiele ein“.

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