Speyer Zur Sache: Wechsel in der Gesundheitsversorgung

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Ein Wechsel der Zuständigkeit hat in der Gesundheitsversorgung der Flüchtlinge in der Speyerer Erstaufnahmeeinrichtung AfA stattgefunden. Das hat Dr. Klaus-Peter Wresch, Vorsitzender des Speyerer Kreisverbands im Deutschen Roten Kreuz (DRK), bestätigt. Demnach ist das Praxisnetz Vorderpfalz (Pravo) zum 1. März aus versicherungsrechtlichen Gründen als Vertragspartner des Landes zurückgetreten. Seitdem führe das DRK Speyer das Projekt weiter. Auch die Aufwandsentschädigungen für Mediziner und Helferinnen rechne das DRK ab. An der Zusammenarbeit zwischen DRK und Pravo sei es nicht gescheitert, hebt Wresch hervor. „Die ärztliche Versorgung der Schutzsuchenden bleibt erhalten“, betont er. Die meisten der derzeit rund 15 in der AfA tätigen Allgemeinmediziner seien von Anfang an dabei. Hinzugekommen seien Ärzte aus dem Umland. In Absprache mit der ADD gebe es regelmäßige Hebammen- und kinderärztliche Versorgung in der AfA. Geplant sei die Einführung einer gynäkologischen Sprechstunde. „Der Bedarf ist da“, so Wresch. Auch die „Ermittlungsgruppe Migration“ der Polizei ist in den Startlöchern. Nach Auskunft von Leiter Wolfgang Hoffmann sollen die Büroräume für die zusätzliche Polizeidienststelle im ehemaligen Bundeswehr-Stabsgebäude der Kaserne bis Ende Mai bezogen werden. (kya)

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