Speyer Zur Sache: Seit 1953 gibt es den Internationalen Bauorden

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Der internationale Bauorden organisiert seit mehr als 60 Jahren Jugendbegegnungen, Friedensdienste und Hilfsprojekte in Europa. Er unterstützt soziale und gemeinnützige Einrichtungen bei Bau- und Renovierungsarbeiten. Freiwillige aus aller Welt engagieren sich in einer Gruppe von sechs bis zwölf Personen zwei bis drei Wochen in einem Projekt. Der Bauorden Deutschland wird von einem gemeinnützigen Verein, dem Internationalen Bauorden Deutscher Zweig, getragen. Die Arbeit wird von der Gemeinnützigen Bauorden GmbH in Ludwigshafen aus organisiert. Jährlich plant der deutsche Bauorden mit seinen Partnern etwa 180 Baucamps in ganz Europa. Mehr als 350.000 überwiegend junge Menschen, darunter Schüler, Studenten, Auszubildende und Angestellte, haben bisher unentgeltlich an Projekten mitgearbeitet. Die Kosten werden großteils über Spenden getragen. Gegründet wurde der Bauorden 1953 vom holländischen Ordensmann Werenfried van Straaten. Er motivierte Jugendliche und Studenten, beim Bau von Eigenheimen für Flüchtlinge und Vertriebene in Deutschland zu helfen. In Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Italien und Ungarn werden danach selbstständige nationale Bauorden-Organisationen gegründet. Diese arbeiten eng zusammen. Gemeinsam bilden sie den Internationalen Bauorden. Mitmachen kann jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist. Für einen Einsatz im Ausland muss der Teilnehmer 18 sein. Die Freiwilligen zahlen eine Anmeldegebühr, der Bauorden übernimmt die Kosten für Haftpflicht- und Unfallversicherung während des Baucamps. Er zahlt bei Projekten außerhalb Deutschlands zudem einen Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung. (cju) Im Netz www.bauorden.de

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