Speyer Zur Sache: Kennzahlen 2015

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Bilanzsumme: 5,5 Mrd. (-4 %) Betriebsergebnis: 44,4 Mio. (-10 %) Jahresüberschuss: 5,5 Mio. (-59 %) Zinsüberschuss: 105 Mio. (-4,8 %) Kreditgeschäft: 3,2 Mrd. (-3,7 %) Mitarbeiterzahl: 1087 (-2,2 %) Geschäftsstellen: 62 (–) Bausparverträge: 4635 (+48,9%) Kernkapitalquote: 16 % (+3,2%) Neue Vorsorgereserven: 10 Mio. Wertschöpfungsbeitrag: 99 Mio. Privatgirokonten: 144.000 (–) Geschäftsgirokonten: 14.000 (–) Online-Konten: 93.575 (+4,9%) Kreditzusagen an Firmen (243 Mio/+28,3%), Private (261/+30,6). Weil die Sparkasse ihre Erträge erhöhen will, können für Kunden Gebühren steigen. Bei der Vereinheitlichung der Privatkontenmodelle Ende 2015 war dies schon für viele der Fall, ab 22. April soll es auch neue Girokontenmodelle für Gewerbekunden geben. Bei den Privatkunden würden die neuen Konten „gut angenommen“, es habe keine große Kündigungswelle gegeben, so Vorstandsmitglied Clemens G. Schnell. Er erwarte dies auch bei den Geschäftskunden, zumal diese die Kosten teils mitbestimmen könnten. Für eine umgerechnet „gebührenfreie“ Kontoführung schlug er vor, Urlaube über ein Sparkassen-Portal zu buchen, was Erstattungen bringe. Vereinheitlicht seien nun auch Depotgebühren – zu „neuen Sätzen, die absolut mit dem Leistungsumfang begründet sind“, wie Bank-Chef Rüdiger Linnebank sagte. Wie sich das auswirken kann, schildert ein Speyerer RHEINPFALZ-Leser: Für ihn seien bisher nur 5 Euro pro Jahr fällig geworden, künftig sollten es 172 Euro sein. Auf seinen Einwand hin, dies sei unverhältnismäßig, habe man ihm eine Sonderregelung mit 50 Euro vorgeschlagen. Dies liege zwar in der Größenordnung anderer Banken, trotzdem habe er für eine Verzehnfachung kein Verständnis. (pse)

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