Speyer Zur Sache: GmbH statt Helmut Kohl

„Marketing für Speyer heißt, die Marke Speyer in Deutschland, Europa, weltweit bekannt zu machen. Eine Einrichtung, die das tut, gibt es derzeit nicht. Das kostet Geld.“ Das sagt Hotelchef Ulrich Deisinger. Er könnte sich dafür eine unabhängige Marketing GmbH vorstellen, wie sie in der Stadt unter OB Hansjörg Eger (CDU) diskutiert worden war. Dessen Idee, von allen Beteiligen Geld dafür einzusammeln und einen Tourismusbeitrag zu etablieren, habe er unterstützt. Leider warte die Idee noch auf Umsetzung. Es hätten auch zu wenige Interesse daran gehabt. Der Löwengarten-Chef würde es begrüßen, wenn OB Stefanie Seiler (SPD) das Vorhaben weiterführte. Deisinger: „Sie ist offen, hört uns zu.“ Etwas Vergleichbares zu Helmut Kohl mit den internationalen Gästen und der Werbung weltweit für Speyer sei nicht absehbar, weiß Deisiniger. „Das war unbezahlbar. Speyer profitiert heute noch davon.“ Aber 60 oder 65 Prozent Belegung seien eben „nicht herausragend“.