Speyer Zur Sache: Die Terminservicestelle

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Die neue Servicestelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung der Pfalz soll dabei helfen, dass Kassenpatienten einen Facharzttermin innerhalb von vier Wochen erhalten. Für die Nutzung des Angebots muss der Facharzttermin aber dringlich sein, das muss der Hausarzt auf seiner Überweisung per Zahlencode bescheinigt haben. Aber: Auch Versicherte mit Dringlichkeits-Code sollten es zuerst selbst versuchen, einen Facharzt mit freien Kapazitäten ausfindig zu machen. Das hat für sie den Vorteil, dass sie es bei den von ihnen bevorzugten Praxen probieren können. Denn die Servicestelle ist nicht dazu verpflichtet, einen Termin beim Wunsch-Arzt zu besorgen. Der vermittelte Arzt darf relativ weit entfernt sitzen: Zumutbar ist es, wenn der vermittelte Facharzt innerhalb von maximal 30 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann. Wobei sich die 30 Minuten nicht auf den Wohnort des Patienten, sondern auf den Standort der nächstgelegenen Facharztpraxis beziehen, die gerade keinen Termin freihat. Praktisch funktioniert das so: Die Ärzte melden ihre Kapazitäten an die KV, die wiederum eine Datenbank mit freien Terminen pflegt und regelmäßig aktualisiert. Wenn nicht binnen vier Wochen ein Facharzttermin vergeben werden kann, werden die Patienten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus vermittelt. (ast)

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