FUSSBALL
Wochen der Wahrheit für TuS Mechtersheim
Der TuS Mechtersheim startet am Samstag in die Wochen der Wahrheit. Das Heimspiel gegen Schlusslicht FC Bitburg (Anstoß: 15.30 Uhr) ist der Auftakt zu drei Spielen gegen Gegner aus dem unteren Oberliga-Tabellendrittel. Dabei stehen die Männer von der Kirschenallee gehörig unter Druck. Auch wenn es aktuell darauf hinausläuft, dass es bei maximal sieben Absteigern bleiben könnte und der TuS somit auf dem derzeitigen 13. Tabellenplatz gesichert wäre – die Mannschaften dahinter, vor allem die „Cosmonauten“ um Ex-TuS-Trainer Yusuf Emre Kasal aus Koblenz, rückten dem TuS immer näher. Der Lokalrivale aus Dudenhofen ist nur ob seiner schwächeren Torbilanz aktuell einen Platz hinter der Elf von Chefcoach Muhammet Akagündüz. Auch deshalb betont TuS-Cotrainer Fabian Eck vor dem Spiel gegen Bitburg, dass diesmal eine Punkteteilung wie beim 1:1 im Hinspiel zu wenig wäre: „Nur Siege helfen. Sieben bis neun Punkte aus den nächsten drei Spielen sind das Ziel.“
Maximilian Krämer wieder voll belastbar
Weil Eck bei der 1:2-Pleite in Ludwigshafen „eine durchwachsene Leistung“ sah, geht er wieder von Veränderungen in der Startelf aus. Erfreulich: Stoßstürmer Maximilian Krämer, der schon in Ludwigshafen nach der Pause sein Comeback gab, sei wieder voll belastbar. Auch Offensivmann Abdulkerim Cakar sei nach seiner verletzungsbedingten mehrwöchigen Pause nun wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Somit habe man keine Ausfälle zu beklagen.
Gesperrt fehlen wird, wie auf Bitburger Seite Innenverteidiger Pascal Alff, Nicolas Kortus, der sich nach seiner Einwechslung in Ludwigshafen noch eine Gelb-Rote Karte einhandelte. Doch die TuS-Trainer hegen keinen Groll gegen den Außenverteidiger: „Er hat eigentlich umgesetzt, was wir von ihm gefordert haben. Er sollte den Männer-Fußball annehmen, mal ein Zeichen setzen und die anderen wachrütteln. Leider hat er dabei etwas übertrieben. Sein Fehlen schwächt uns jetzt, denn wir haben nicht so viele Spieler mit einer solchen Kämpfermentalität“, sagt Eck. Grundsätzlich habe Kortus aber gezeigt, „wie Abstiegskampf aussieht“.
Auch ein Schlusslicht ist nicht zu unterschätzen
Bitburg sei nun als schon gesicherter Absteiger ein Team, das befreit aufspielen könne, sagt Eck. Das birgt auch Gefahren: So gewann Bitburg am 30. März auch das Kellerduell gegen die TSG Pfeddersheim, den dann folgenden Gegner der Römerberger, mit 3:0. Auch gegen den Dritten SV Gonsenheim im Spiel davor blieb es beim 1:2 bis zum Schluss spannend, ebenso wie zuletzt beim 1:2 gegen Morlautern.