Speyer Wirtschaftsförderung: Neues Konzept für Gründer
Die Wirtschaftsförderung will zu einer „zentralen Drehscheibe für Gründungsinteressierte, lokale Unternehmensgründungen und Start-up-Förderung“ werden. Wie Wirtschaftsförderer Mario Daum im Beirat für Wirtschaftsförderung erklärte, soll ein starkes Partnernetzwerk mit der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, dem Wirtschaftsministerium und weiteren Partnern die Grundlage dafür sein. Bislang erhielten neu gemeldete Betriebe in der Domstadt ein „Begrüßungsschreiben“ der Wirtschaftsförderung. Informationen zu Förderprogrammen oder -projekten gebe es demnach bisher maßgeblich über den Newsletter oder teilweise über den Kanal der Wirtschaftsförderung auf der Plattform LinkedIn.
Künftig sei eine monatliche Sprechstunde für Gründerinnen und Gründer in den Räumen des Anbieters „GoodSpaces“ geplant, der Co-Working-Flächen in der Rheinvilla betreibt. Bei der ersten Sprechstunde seien bereits ohne längeren Ankündigungsvorlauf zwei Gründer vorbeigekommen, einer davon sogar spontan, freute sich Daum. Das Angebot soll niederschwellig sein, und je nach Bedarf sollen Partner aus dem Netzwerk eingebunden werden. Neben der monatlichen Sprechstunde plane die Wirtschaftsförderung halbjährlich einen umfassenderen Gründertag mit unterschiedlichen Formaten wie Vorträgen, „Pitch-Sessions“, bei dem Gründer ihr Angebot vorstellen können, oder einer Speed-Beratung. Auch dort sollen sich die Partner vorstellen können. Der erste Termin steht noch nicht öffentlich fest. Im kommenden Jahr sei die städtische Stabsstelle zudem Mitausrichter einer größeren Messe. Details dazu sollen noch bekannt gegeben werden.