Speyer Wilke: Keine Hoffnung mehr für Bereitschaftsdienst

In Sachen Bereitschaftsdienstzentrale (BDZ) Speyer wird es vorerst kein Gespräch zwischen den Ärzten und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über den Erhalt der Öffnungszeiten wie bisher geben. Das hat der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wilke gestern auf Anfrage der RHEINPFALZ mitgeteilt.
Die Vorsitzende der KV, Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, habe ihm gegenüber erklärt, dass sie das ihm vor der Ratssitzung, bei der die Resolution zum Erhalt der BDZ verabschiedet wurde, gegebene Gesprächsangebot zu dem Thema zurückziehe. „Ich bedauere das sehr“, sagte Wilke. Nach der nicht erfolgten Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus und KV (wir berichteten gestern) habe er einen Hoffnungsschimmer gesehen. Aber nach seinem Telefonat mit der KV-Vorsitzenden gestern seien diese Hoffnungen dahin. „Die KV will ihr eigenes Ding durchziehen.“ Es gehe aber nicht nur um die Zeit von Mitternacht bis 7 Uhr morgens mit geringem Patientenaufkommen. Es gehe vor allem um die Hausbesuche und um ältere Menschen. (ell)