Speyer Wie gefährlich ist das „Biest“?

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Was es mit der Gaudi im Fahrstuhl auf sich hat und ob das „Biest“ seine Krallen ausfährt, werden Neugierige ab dem Freitag, 11. April, erfahren. Dann öffnet die 434. Frühjahrsmesse auf dem Festplatz. Sie dauert bis Ostermontag. Eva Wöhlert, städtische Marktmeisterin, hat ihr Gesellenstück abgeliefert: Erstmals oblag ihr die komplette Organisation.

Frischer Wind weht nicht nur über dem Festplatz, sondern spiegelt sich auch im neuen Logo der Messe, das Wöhlert entworfen hat. Dynamisch, modern, pfiffig – so wollte sie die Werbung für die Speyerer Jahrmärkte sehen. Dass zurzeit noch die bisherigen Plakate hängen, liegt am Altbestand. „Der muss erst aufgebraucht werden“, verkündete Beigeordneter Frank Scheid (SWG) gestern. Der Schaustellerverband reagierte prompt. „Wir haben die Idee für sehr gut befunden und die ersten großformatigen Plakate auf den Festplatz gestellt“, merkte der stellvertretende Vorsitzende Andreas Barth an. Der Blick auf die Beschickerliste lässt erahnen, dass Wöhlert sich um ein generationenübergreifendes Angebot bemüht hat. Traditionell werden Autoscooter, Wellenflieger und das „Break-Dance“-Karussell aufgebaut. Im Laufgeschäft „Fun Street“ soll besagter Gaudi auf die Spur gegangen werden. Erstmals an Land gezogen hat Wöhlert „The Beast“: 360-Grad-Looping und 120-Grad-Schwingfahrt sind zu erwarten. „Das ist nichts für schwache Nerven“, urteilte Scheid. Als „angenehme, familienfreundliche Fahrt“ wird das Erlebnis dagegen von Schaustellerseite beschrieben. An eine gute Auswahl an Fahrgeschäften für die kleinen Messebesucher hat Wöhlert ebenso gedacht wie an ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen, Getränken und Verkaufsständen. Dass der Familientag (16. April) in Speyer dank der Schausteller Bestand habe, lobte Scheid, seien gerade Kinder doch eine wichtige Zielgruppe. Bislang seien alle Veranstaltungen des Jahres in Bezug auf den Umsatz gut verlaufen, sagte Barth. Die „Geiz-ist-geil-Manier“ gebe es nicht mehr. „Der Preis ist zwar wichtig, aber die Kunden wollen in erster Linie Qualität – und da sind wir in Speyer auf einem guten Weg“, betonte er.

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