Speyer Werkstatt: Weiter Suche nach Rettung

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In der gemeinnützigen Einrichtung „Die Werkstatt“ fällt seit Tagen die Telefonanlage immer wieder aus. Gut möglich, dass ab 1. April jeder Versuch der Kontaktaufnahme ins Leere führt. Denn zum 31. März ist der 1993 gegründete Laden in der Hirschstraße gekündigt. Eine Auffanglösung ist noch nicht gefunden. Am 25. März tagt die Unterstützerrunde, um doch eine zu finden. Die Hoffnung darauf ist nicht besonders groß.

Gestern standen die „GAs“, wie Werkstatt-Leiter Thomas Schmuckring, die verbliebenen „originären“ gemeinnützigen Mitarbeiter nennt, die zu dem Einsatz dort verpflichtet waren, letztmals dort an der Säge. „Ich selbst habe nächste Woche noch zwei Arbeitstage, dann ist auch für mich Schluss hier“, sagt der 60-jährige Schreinermeister, der seit Jahrzehnten dort verantwortlich zeichnet. Auch er ist, wie zwei weitere fest angestellte Kollegen, von der Kündigung der Werkstatt betroffen (wir berichteten). Der Träger, der Pfälzische Verein für soziale Rechtspflege Vorderpfalz in Ludwigshafen, hatte überraschend die Aufgabe beschlossen. Seither bemüht sich ein Helferkreis aus Parteienvertretern, Arbeitsplatz-Initiativen VfBB, DGB, Arbeitsamt und Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) darum, eine Überlebensmöglichkeit für die Werkstatt zu finden. „Sie soll erhalten werden, weil die Menschen sie brauchen“, betonte Pfarrer i.R. Bernhard Linvers, Sprecher des Kreises. Am 25. März sucht die Runde wieder nach dem Stein des Weisen. (ell)

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