Speyer Werkstatt: „Unerfreuliches Gespräch“

Wenig erfreulich ist laut Pfarrer Bernhard Linvers gestern das Gespräch von Vertretern von Parteien, Sozialorganisationen und DGB aus Speyer mit dem Pfälzischen Verein für soziale Rechtspflege Vorderpfalz über eine Zukunft der „Werkstatt“ im Dienstzimmer von Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) verlaufen.
Ein positives Signal der Vertreter aus Ludwigshafen, Geschäftsführer Uwe Lucht und Vereinsvorsitzender Adel A. Belgacem, habe es nicht gegeben, stellte Linvers ernüchtert fest. Die Werkstatt sei mit rund 60.000 Euro im Minus, außerdem arbeiteten dort nicht ständig zum Dienst Verpflichtete, hätten beide die geplante Schließung begründet. Den drei hauptamtlichen Mitarbeitern ist zu Ende März gekündigt worden (wir berichteten). Die Speyerer Runde habe die Vereinsvertreter deutlich dafür kritisiert, dass sie beschlossen hätten, ohne vorab die Partner vor Ort – die Stadt zahlt jährlich Zuschüsse – zu informieren und Gespräche über mögliche Alternativen dazu zu führen. „Wir wollen die Werkstatt als soziale Einrichtung erhalten“, sagte Linvers. Im Januar wolle sich die Speyerer Runde mit weiteren Experten wie Gabis und VFBB treffen, um nach Möglichkeiten für den Erhalt der Schreinerei zu suchen, kündigte Linvers an. (ell)