Speyer Weitere Steuererklärung erforderlich für mehr als 1000 Speyerer

Wohnung: Zweitwohnsitze könnten in Speyer teurer werden.
Wohnung: Zweitwohnsitze könnten in Speyer teurer werden.

Die Vorbereitungen für die Einführung der Zweitwohnungssteuer sind laut Stadtverwaltung abgeschlossen. Die Rechnungen kommen rückwirkend.

In den kommenden Wochen wird die Steuerverwaltung der Stadt demnach rund 1250 Personen mit Nebenwohnsitz in Speyer anschreiben und zur erstmaligen Abgabe einer Zweitwohnungssteuererklärung auffordern. „Die Abgabe ist sowohl online als auch in Papierform möglich“, teilt die Verwaltung mit. Dem Schreiben würden das entsprechende Formular sowie ein Informationsblatt beigefügt, das einen Überblick über die wichtigsten Regelungen gibt. Die neue Steuer wurde im Dezember 2025 vom Stadtrat beschlossen und erhebt eine Abgabe von 15 Prozent auf den Mietwert von Menschen, die in Speyerer einen Zweitwohnsitz angemeldet haben, diesen aber nicht für berufliche Zwecke benötigen.

Ziel der Zweitwohnungssteuer ist laut Stadt, die finanzielle Belastung durch Nebenwohnsitze gerechter zu verteilen: „Auch Personen mit Zweitwohnsitz nutzen die städtische Infrastruktur, werden jedoch im kommunalen Finanzausgleich nicht berücksichtigt.“ Zugleich könne die Abgabe einen Anreiz schaffen, den Hauptwohnsitz nach Speyer zu verlegen. Für welche der 1250 Angeschriebenen sie tatsächlich rückwirkend zum 1. Januar 2026 anfällt, ist offen: „Ob im Einzelfall eine Steuerpflicht besteht, wird nach Prüfung der eingereichten Erklärung festgestellt“, teilt die Stadt mit. Sie informiert zu dem Komplex im Netz unter www.speyer.de/zweitwohnungssteuer.

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