Speyer Wasser fließt durch neue Leitungen

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In einem Teil der Landauer Straße in Dudenhofen wird die Wasserleitung erneuert. Die Straße ist gesperrt, seit am 19. September an der Ecke Landauer-/Kilianstraße eine Eternitleitung gerissen ist und die Straße unterspült wurde. Die Bauarbeiten sollen Anfang November abgeschlossen sein. Die Erneuerung von weiteren Wasserleitungen ist für die kommenden Jahre geplant.

Die Wasserleitungen in Dudenhofen sind Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre verlegt worden. Und in vielen kleineren Straßen hat es seit dieser Zeit keine Probleme gegeben. In der Landauer Straße allerdings ist es vor dreieinhalb Wochen zu einem Wasserrohrbruch gekommen. „Die Landauer Straße ist eine viele befahrene Straße, da geht der ganze Schwerlastverkehr durch“, sagt Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU). Peter Wüst von den Gemeindewerken erklärt, was das mit den alten Leitungen macht: „Durch Erschütterungen und Rütteln werden die Eternitleitungen brüchig. Die kriegen in der Regel einen Längsriss.“ Folge: Wasser sprudelt heraus, die Straße wird stark unterspült. Der Defekt ist behoben, die Eternitleitungen seien den Vorschriften gemäß entsorgt worden, berichtet Wüst. Derzeit werden auf einem Teilstück von 70 Metern in Höhe der Einfahrten Kilian- und Eichgartenstraße neue Leitungen aus Guss und Kunststoff verlegt. In einem Teil der Strecke, etwa 20 Meter, werden die Leitungen „ganz normal“ eingebracht, indem die Straße aufgebuddelt wird. Der andere Teil ist mit einem Bohrspülverfahren gemacht worden. „Da verdrückt ein Bohrer mit Wasser das Erdreich“, erklärt Werkleiter Hermann Konrad. Gebohrt wurde fünf Meter unter der Oberfläche, die neue Leitung wurde unter den Hainbach (der die Landauer Straße verrohrt quert) gelegt. Die alten Eternitleitungen an dieser Stelle sind aber nicht rausgeholt, sondern mit Beton verfüllt und im Erdreich belassen worden, erklärt Wüst. Die neuen Leitungen liegen jetzt neben den alten. Nicht ganz einfach sei das Ganze gewesen, weil nicht nur der Bach, sondern auch noch ein Schachtwerk des Kanals dort unten ist. „Aber es hat alles geklappt“, sagt Wüst zufrieden. Für die Arbeiten sind eine Firma und Mitarbeiter des Wasserzweckverbands, die die Leitungen verlegen, zuständig. Kostenpunkt für die 70 Meter: 60.000 Euro. Wenn die aktuellen Bauarbeiten in etwa drei Wochen abgeschlossen sind, ist die Landauer Straße auf einer Länge von 800 Metern „Eternitleitungs-frei“, und zwar zwischen der Kapelle und der Einmündung Eichgartenstraße; die Leitungen sind in den vergangenen Jahren bei Straßenbauarbeiten – etwa der Neugestaltung der Kreuzung Carl-Zimmermann/Landauer Straße/Hofgraben – gleich mit ausgetauscht worden. Es fehlen noch zwei Teilstücke, die ebenfalls vielbefahren, aber noch nicht mit neuen Leitungen ausgestattet sind. Zum einen das Stück Landauer Straße zwischen der Eichgartenstraße (in Höhe der vormaligen Bäckerei) und dem Hotel „Goldenes Lamm“, zum anderen die Strecke zwischen der Kapelle (Kreuzung mit Berghauser/Harthauser Straße) und dem Ende der Bebauung in der Berghauser Straße. Die Eternitleitungen in diesen beiden Bereichen sollen in den nächsten Jahren ausgetauscht werden, das Geld dafür (insgesamt etwa 400.000 Euro) soll in den nächsten Doppelhaushalt der Gemeinde, den für 2018/19, gestellt werden. Ortsbürgermeister Eberhard spricht von aufwendigen Vorplanungen: „Das muss länger vorbereitet werden, da muss die Straße für ein paar Monate gesperrt werden.“ Auch die Gasversorger würden informiert, um die Gelegenheit zu ergreifen, und ihre Leitungen gleich mit austauschen zu können, wenn schon mal gesperrt ist. Und auch die Gehwege in dem Ausbau-Stück in der Landauer Straße sollen gleich mithergerichtet werden, finanziert werden soll das über die wiederkehrenden Beiträge.

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