Basketball
Was der TSV Speyer mit zwei Siegen erreichen kann
„Es wird richtungsweisend für uns. Als Ziel haben wir uns gesetzt, nicht zu verlieren. Schaffen wir das, dann bleiben wir in der oberen Hälfte. Ansonsten rutschen wir ins Mittelfeld ab“, umschreibt TSV-Co-Trainer Martin Steudtner die Ausgangslage. Trotz des vorhandenen Selbstvertrauens ist die Mannschaft sich auch der Schwere der Aufgabe bewusst. Gegen München stehen sich zwei punktgleiche Teams gegenüber, die jeweils drei ihrer bisherigen fünf Spiele gewinnen konnten. „Wir haben im Spiel bei Tabellenführer Rhein-Main eine Halbzeit lang sehr ordentlich gespielt und uns nach einem Durchhänger wieder als Mannschaft herangekämpft. Wenn wir über 40 Minuten stabil bleiben, können wir gegen München gewinnen“, sagt Steudtner. Er hat mit dem Trainerteam die jüngsten Begegnung analysiert und auch den 80:60-Erfolg Münchens gegen Weiterstadt per Video untersucht. „Unser voller Fokus geht zunächst auf das Spiel am Samstag. Wir wollen uns als jüngstes Team in der Liga den Respekt der Gegner erarbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir gewinnen können, wenn wir uns nicht einschüchtern lassen“, gibt sich der Coach kämpferisch.
Noch ohne Sieg
Obwohl Sonntagsgegner Weiterstadt noch ohne Saisonsieg dasteht, wird die Aufgabe für die Towers in Südhessen schwierig. „Weiterstadt hat nach den bisherigen Ergebnissen Lust, gegen uns zu gewinnen. Wir werden am Samstag Kraft verbrauchen. Weiterstadt wird das dann ausnutzen wollen und wird sicherlich sehr aggressiv auftreten. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, warnt Steudtner. Für Speyer-Schifferstadt spricht, dass der Kader am Wochenende vollständig zur Verfügung steht und das mannschaftliche Zusammenspiel immer besser funktioniert. Das vorhandenen Potenzial wird weiter in abrufbare Qualität verwandelt.
Als Kollektiv können die Towers am Wochenende einen, oder besser zwei große Schritte in Richtung erreichen des Saisonziels, die obere Tabellenhälfte, machen.