Speyer Von der Pubertät und den Weltreligionen

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Die Konfirmationen in Speyer und den Umlandgemeinden werden bis in den Mai hinein gefeiert, berichtet Elke Barth vom Protestantischen Dekanat auf Anfrage. In Speyer begehen 81, in Waldsee, Dudenhofen, Römerberg und Lingenfeld 96 Jugendliche diesen besonderen Tag mit ihren Familien und Gemeinden.

Morgen um 9.30 Uhr feiert die Christuskirchengemeinde mit zehn Jungen und zwei Mädchen die Konfirmation, berichtet Barth. Als Thema haben die Zwölf sich mit der Jahreslosung beschäftigt: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob“, aus dem Römerbrief. Am 26. April um 10 Uhr ist Konfirmation der Auferstehungskirchengemeinde mit einem Jungen und drei Mädchen, die sich dem Thema „Das Gebet“ widmen, so Barth. In der Johanneskirche werden zwölf Jungen und 16 Mädchen am 3. Mai, 9.30 Uhr, konfirmiert. Das Thema des Gottesdienstes lautet „Irgendwie anders“ und bezieht sich auf das Leben mit Fremden. Pfarrer Udo Müller berichtet, dass die Gruppe den „Treffpunkt Asyl“ und eine Kindergruppe im Flüchtlingsheim bei der Erlichschule besucht habe. „Mit Menschen leben, die uns fremd sind, und auch mit den anderen leben, die keine Flüchtlinge sind, sondern aus anderen Familien oder Schulen kommen, das wird unser Thema sein“, sagt der Seelsorger. Anderssein sei im Alter der Konfirmanden eine Erfahrung, die nicht einfach auszuhalten sei. „Dass aus dem Glauben an Gott eine Kraft erwächst, zu sich selbst zu stehen, selbstbewusst, will ich den Jugendlichen vermitteln“, sagt Müller. Die letzte Konfirmationen in Speyer in diesem Jahr findet am 10. Mai um 10 Uhr statt: In der Dreifaltigkeitskirche werden elf Jungen und elf Mädchen konfirmiert. Thema des Gottesdienstes ist „Überall auf der Welt glauben Menschen – Das Christentum und die Weltreligionen“. Dabei wird es um das Zusammenleben der Religionen, um Toleranz und Verständigung gehen, schildert Pfarrerin Christine Gölzer. „Die Jugendlichen haben sich auf einer Konfirmandenfreizeit mit den Weltreligionen beschäftigt. Wir haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet“, berichtet sie. Bereits am 22. März haben zehn Mädchen und fünf Jungen der Gedächtniskirchengemeinde den Festgottesdienst anlässlich ihrer Konfirmation gefeiert. Sie hatten sich im Vorfeld zum Thema „Die Glocken der Gedächtniskirche – wie eine Glocke auf dem Turm den Glauben klingen lässt“ Gedanken gemacht. Auch im Umland haben die Konfirmationsfeiern begonnen, sagt Barth. In Waldsee feierten am 22. März zehn Mädchen und fünf Jungen aus Waldsee sowie Otterstadt die Konfirmation unter dem Motto „Gott ist mit dir!“ Die Jugendlichen haben sich das Thema „Jugend-Pubertät“ zur Vorbereitung gewählt. Wie Gemeindediakonin Marion Wagner berichtet, haben sie sich auf einer Freizeit damit beschäftigt, was warum mit ihnen in der Pubertät geschieht, wie das Verhältnis zu den Eltern, Familie, Freunden ist, was Medien und was Gott für sie bedeuten. „In Waldsee-Otterstadt haben die Jugendlichen im Vorfeld auch einen Gottesdienst gefeiert, in dem sie Fotos und Musik ihrer Eltern aus deren Jugendzeiten eingespielt hatten und in dem sie typische Situationen von Pubertierenden und ihren Eltern dargestellt haben“, schildert die Diakonin. „Gott ist mit dir – egal wie alt du bist“, war die Erkenntnis. In der evangelischen Kirche Dudenhofen, wo auch Protestanten aus Harthausen und Hanhofen betreut werden, war am 22. März die erste Konfirmation mit sechs Mädchen und zehn Jungen. Die zweite Konfirmation wird am 29. März, 10 Uhr, mit neun Mädchen und vier Jungen stattfinden. Beide Gruppen haben das Thema „Gott liebt uns“. Die Kirchengemeinde Römerberg feierte in der Friedenskirche Mechtersheim am vergangenen Sonntag mit sieben Mädchen und zehn Jungen die Konfirmation und wird noch einmal am morgigen Sonntag um 10 Uhr mit 13 Mädchen und vier Jungen das Fest begehen. Beide Gruppen haben als Thema „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“. In Lingenfeld werden am 10. Mai um 10 Uhr 18 Jugendliche konfirmiert, teilt Pfarrer Martin Oesterling mit. (kahy)

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