Speyer Von Arbeitsplätze bis Wohnraum

Mit neuen Gesichtern: Stadtratssitzungssaal.
Mit neuen Gesichtern: Stadtratssitzungssaal.
Angelika Bott

(61, Erzieherin, SPD): „Da ich aus eigener und beruflicher Erfahrung weiß, wie schwierig es für Eltern ist, Berufstätigkeit und Kinderbetreuung zu vereinbaren, ist es mir besonders wichtig, daran mitzuarbeiten, das Betreuungsangebot in Kitas und Schulen zu verbessern und auszubauen. Ich wünsche mir außerdem ein lebendiges Miteinander in einer menschlichen Stadt, in der alle Bürger am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“ Bianca Hofmann (52, Diplom-Kauffrau, FDP): „Meine persönlichen Ziele für die nächsten fünf Jahre sind gute Ideen und zukunftsweisende Projekte gemeinsam mit Mitgliedern anderer Fraktionen auf den Weg zu bringen – sachorientiert und ohne Vorurteile. Wichtig sind mir hier die Themen Kinder, Jugend, Bildung, digitale Welt, Arbeitsplätze vor Ort, mehr Grün in der Stadt, Sport und Ehrenamt, auch eine Multifunktionshalle für Sport und Veranstaltungen könnte ein gutes Projekt sein und zur Steigerung der Attraktivität von Speyer beitragen.“ Frank Hoffmann (46, Biologe, CDU): „Die bisherigen Initiativen der CDU bei Umwelt- und Klimaschutz will ich ausbauen, weil unser Speyer hier weiter vorankommen muss. Ein Herzensanliegen ist mir, einen Beitrag dafür zu leisten, dass die Gesellschaft wieder stärker zusammenfindet und das Vertrauen in die politische Arbeit gestärkt wird.“ Julia Jawhari (46, Psychologin, Grüne): „Ich möchte das Angebot an gesunder, tierleidfreier, klimaneutraler Ernährung in Speyer attraktiver machen. Für mich ist die industrielle Tierhaltung, mit ihren Folgen für die Tiere, das Klima, die Gesundheit eines der größten Übel unserer Zeit.“ Johannes Kabs (35, Diplom-Braumeister, CDU): „Wirtschaftsförderung für den Mittelstand, insbesondere Handwerk, Handel und Gewerbe in Verbindung mit der Schaffung von erschwinglichem Wohnraum für ihre Beschäftigte ist ein zentrales Anliegen für meine Ratsperiode. Die Attraktivität von Speyer ist eng verknüpft mit einer guten und vorausschauenden Wirtschaftspolitik, die Religion, Kultur, Sport, Wirtschaft und Soziales miteinander verbindet, dies gilt es zu fördern und auszubauen, für die Menschen unserer Stadt.“ Frank Scheid (59, Beigeordneter a.D., Speyerer Wählergruppe): „Mein wichtigstes Ziel ist, dass ich bei allen Entscheidungen stets den Willen des Bürgers repräsentiere.“ Matthias Schneider (60, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Wählergruppe Schneider): „Ich werde konstruktiv alle Maßnahmen unterstützen, die für die Speyerer Bürger von Nutzen sind, wobei als konkrete Ziele der Schuldenabbau, öffentliche Sicherheit und zeitliche Begrenzung der Erstaufnahmeeinrichtung im Vordergrund stehen. Letzteres ist insbesondere von Wichtigkeit, weil die Nutzung des Konversionsgeländes einen erheblichen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot leisten könnte, ohne bei Nachverdichtung wertvolle Grünflächen zu opfern.“ Michael Spirk (25, Student, CDU): „Zusammen mit den anderen Kandidaten der Jungen Union sind wir im Wahlkampf für unsere Themen gelaufen, haben vollster Überzeugung für ein jugendfreundlicheres, moderneres und ausgeglichenes Speyer, das den Interessen aller Generationen gerecht wird, gekämpft, deshalb verstehe ich dieses Mandat als ein Mandat der Jungen Union, weswegen wir Themen stets gemeinsam erarbeiten und einreichen werden. Es liegt uns vor allem die Entschlackung der Verwaltung durch sinnvolle Digitalisierung, Sportförderung und Wohnbauförderung für junge Familien am Herzen.“ Helmut Stickl (59, Grabungstechniker, Grüne): „Ich werde bei der Stadtentwicklung neben den ökologischen Aspekten auch die kulturhistorischen Besonderheiten unserer Stadt einbringen, zum Beispiel bei der Neu- oder Umgestaltung von Plätzen und Quartieren. Ein starkes persönliches Anliegen ist mir, zu einem fairen und respektvollen Umgang im Stadtrat beizutragen.“ Ingeborg Trageser-Glaser (67, Diplom-Pädagogin, SPD): „Im Beruf war mir die Chancengleichheit ein wichtiges Anliegen, dazu gehören die gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege, die Förderung der sozialen Infrastruktur zur Unterstützung von Kindern, Frauen, Familien, etwa durch bedarfsgerechte Beratungs- und Betreuungsangebote. Für weitere Verbesserungen in diesem Bereich werde ich auch mein neues politisches Amt nutzen, aber auch um noch mehr gezielte Hilfen zu schaffen, um Armut und Benachteiligungen abzubauen – zum Beispiel mit Mittagessen für die Kinder und Integrationsbetrieben – und um die Stadtteile zu entwickeln, am besten mit Bürgerbeteiligungsprozessen.“ Zur Person Neu im Stadtrat sind außerdem die vier Mitglieder der AfD-Fraktion, die die RHEINPFALZ-Frage nicht beantwortet haben: Benjamin Haupt (38, Leitender Angestellter), Frank Hasenöhrl (52, Verkaufsmitarbeiter Export), Nicole Höchst (49, Bundestagsmitglied) und Uwe Kübitz (64, Fernmeldetechniker i.R.). In der vorherigen Periode nicht im Stadtrat, jedoch früher schon einmal, waren Gaby Heimfarth (64, Lehrerin i.R., Grüne) und Gregor Flörchinger (32, Verwaltungsfachwirt, SPD, früher für die CDU).

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