Römerberg
Volleyball: Workshop beim TuS
Sie ist motiviert und will vor allem eines: Spaß haben. Das deckt sich gut mit dem Ziel, das Bettina Palenczat vom Trainerteam als Ausblick für das Ende der Woche formuliert. „Glückliche Kinder“, sagt sie, nach dem Ziel des Workshops gefragt.
Nachwuchs gewinnen
Der verfolgt neben der Freude am Sport und der Entlastung für die Eltern in den Ferien natürlich auch eine vereinsspezifische Absicht. „Wir versuchen natürlich, dadurch neue Kinder zum Volleyballspielen zu bringen und unsere eigenen Aktiven weiterzuentwickeln“, merkt Palenczat an.
Von 34 angemeldeten Mädchen und Jungen zwischen sechs und 14 Jahren kommt gut die Hälfte von außerhalb. „Volleyballerfahrung hat nur gut ein Drittel“, fügt Palenczat an. Entsprechend kurzweilig und spannend verlaufen die Trainingseinheiten in drei Gruppen, jeweils zwei Stunden vor- und nachmittags, unterstützt von den Damen I.
Spielerisch heranführen
„Es geht vorrangig darum, die Kinder spielerisch zuerst zum Baggern und dann zum Pritschen hinzuführen“, erklärt Palenczat. Grundtechniken sind es also, die vorrangig auf dem Programm stehen während des dreitägigen Workshops. „Mehr können wir nicht vermitteln. Denn Volleyball ist dafür eine zu schwierige Sportart“, lenkt die Funktionärin ein.
Wie flexibel der TuS ist, hat sich darüber hinaus bei der Vorbereitung gezeigt. „Wir mussten spontan umplanen, da uns auf einmal die Rhein-Pfalz-Halle nicht zur Verfügung stand“, lässt Palenczat wissen. In der Turnhalle Berghausen wird jetzt stattdessen trainiert.
Hauptsache Ball
Greta ist das egal. Sie ist froh, nicht zwei Wochen Spielpause haben zu müssen, sondern sich auch in den Ferien fit halten zu können. Seit dem Ende der vierten Klasse spielt sie beim TuS. „Sie wurde aus der Ballschule akquiriert“, verrät Palenczat. „Ich mag generell das Spiel mit Bällen“, ergänzt Greta.
Für die neunjährige Jolina war ebenso schnell klar, dass außer Volleyball nichts anderes in Frage kommt. „Meine Schwester hat damit angefangen. Ich hab’ zugesehen, es probiert und fand es toll“, sprudelt es aus der quirligen Jung-Sportlerin heraus. Beim Trainieren lerne sie immer etwas dazu.
Corona überstanden
Beim Workshop will sie vor allem eines verbessern, wie Jolina vielsagend grinsend anmerkt: „Meinen Aufschlag.“ Palenczat ist erleichtert, dass die Nachwuchsarbeit beim TuS auch die Corona-Zeit gut überstanden hat. „Bei den Kleinen haben nur ganz wenige aufgehört und mittlerweile haben wir schon wieder eine ganze Menge Zuwachs“, lässt sie wissen.