Speyer Volleyball: Speyer macht sich das Leben selbst schwer

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Biedenkopf. Keine gute Weihnachtszeit steht den Volleyball-Regionalliga-Männern des TSV Speyer ins Haus: Beim Tabellennachbarn TV Biedenkopf setzt es gestern Nachmittag eine bittere, weil unnötige 1:3 (25:23, 23:25, 23:25, 13:25)-Niederlage.

Bitter deshalb, weil Speyer bis auf den vierten Abschnitt die reifere Mannschaft war, aber sich das Leben selbst schwer machte. „Wir waren das bessere Team. Das haben Schiedsrichter und Gegner nach dem Spiel gesagt. Aber unsere Fehlerquote war gerade wieder in den einfachen Dingen zu hoch“, erklärte ein hörbar enttäuschter TSV-Übungsleiter Hans-Joachim Scherbarth nach dem Abpfiff. Seine Schützlinge hatten sich viel vorgenommen, wollten gegen die stark verteidigenden Gastgeber eine gute Leistung zeigen, um mit möglichst zwölf Punkten den Anschluss ans Mittelfeld der Regionalliga Südwest wieder herzustellen, um beruhigt in die Weihnachtspause zu gehen. Es kam anders. In den entscheidenden Momenten unterliefen den Gästen immer wieder kleine Fehler, die einen möglichen Erfolg verhinderten. „Wir haben es dem Gegner auch zu einfach gemacht. Wir haben viel zu selten über die Mitte angegriffen, stattdessen immer wieder die Außenpositionen gesucht. Darauf hat sich der Gegner dann eingestellt“, erläuterte Scherbarth weiter. Ein Lichtblick im Spiel der Gäste war André Adam, der auf seiner Position viele Bälle im gegnerischen Feld versenkte. Im vierten Durchgang kapitulierten die TSV-Spieler. Die Gegenwehr brach am Ende zusammen – alles in allem viel zu wenig. Jetzt geht der bange Blick der TSV-Verantwortlichen langsam wieder in Richtung Abstiegszone und gleichzeitig gen Oberliga. Zwei Mannschaften steigen sicher ab. Kommen aber aus der Dritten Liga mehrere Mannschaften direkt in die Regionalliga Südwest herunter, dann ist auch ein dritter Abgänger möglich. Und genau diesen Platz hat gerade der TSV Speyer inne. Es sind fünf Punkte Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze, aber auch vier Zähler Rückstand auf das Mittelfeld. Es werden unruhige Feiertage in der Domstadt. |jmr

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