Speyer Volleyball: Speyer im Kellerduell mit Hünfeld

Placeholder-Image

Speyer. Letzte Chance: Die Regionalliga-Volleyballer des TSV Speyer erwarten am Samstag (19.30 Uhr) Schlusslicht SV Hünfeld zu Hause in der Osthalle zum Kellerduell.

Wenn der Drittletzte auf den Tabellenletzten trifft, ist von einem Kellerduell die Rede. Dass der SV Hünfeld den Gang in die Oberliga antritt, ist bei fünf Punkten Rückstand auf den TSV Speyer bei drei ausstehenden Spielen kaum noch zu verhindern. Das Hinspiel bei den Hessen gewann die Mannschaft von TSV-Übungsleiter Hans-Joachim Scherbarth glatt in drei Sätzen. „Allerdings war es über weite Phasen eine sehr ausgeglichene Partie. Die Hünfelder sind ein unbequemer Gegner, spielen sie doch einen etwas unorthodoxen Volleyball mit vielen Überraschungsmomenten“, weiß der Trainer. Dies bedeute für seine Akteure, dass sie „stets hellwach bleiben müssen und sich keine Nachlässigkeit erlauben dürfen“. Denn der TSV Speyer will nicht noch in Gefahr geraten, auf einen der beiden direkten Abstiegsränge abzurutschen. Gleichzeitig würde sich mit einem Sieg die Mannschaft die Möglichkeit bewahren, wieder an den TV Biedenkopf heranzurücken, der an diesem Wochenende beim ASV Landau antritt. Im Hinterkopf dürften die Verantwortlichen dann auch den abschließenden Spieltag haben, wenn gerade dieser TV Biedenkopf in Speyer aufläuft. Noch trennen die beiden Mannschaften fünf Punkte. Laut Coach Scherbarth gelingt gegen Hünfeld nur ein Sieg, wenn sein Team Konstanz zeigt und sein Leistungsvermögen über die komplette Spieldauer abruft: „Dementsprechend wurden im Training Drucksituationen simuliert“, erklärt der Übungsleiter. Arvid Schiller kurierte seine Sprunggelenksverletzung weitgehend aus und steht wieder zur Verfügung. Somit tritt der TSV Speyer mit Ausnahme von Max Spengler (Riss der Achillessehne) mit dem kompletten Kader an. Scherbarth zur RHEINPFALZ: „Die Vorzeichen für einen Dreier stehen somit gar nicht schlecht.“ |jmr

x