Speyer Volle Kapelle macht die Musik

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Dudenhofen (rhp). Die erwartete Heimniederlage gab es für die Verbandsliga-Damenmannschaft des TC Dudenhofen gegen TC Böhringer Ingelheim. Am Ende triumphierten die Gäste mit 21:0.

Wollte Dudenhofen im Vorfeld die Niederlage wenn möglich in Grenzen halten, deutete sich bereits nach der Aufstellung an, dass dieses Vorhaben extrem schwer werden würde. Ingelheim kam mit voller Kapelle und präsentierte Leistungsklassen zwischen 1 und 8, während die Gastgeberinnen zwischen 7 und 15 aufwiesen. Dazu fehlte noch verletzungsbedingt weiterhin Katharina Hane auf Position eins. Deren Rang nahm wieder Selina Stahler ein. Ihre Gegnerin aus Bulgarien (Leistungsklasse 1) traf extra für das Match am frühen Morgen in Frankfurt am Flughafen ein, präsentierte sich aber vor allem im ersten Satz hellwach und überließ der Einheimischen keinen Spielgewinn. Im zweiten Durchgang gestaltete die junge Hanhofenerin die Partie etwas offener. „Interessant“, lautete ihr knapper Kommentar zur Partie, bei der sie sich mit ihrer Kontrahentin auf englisch verständigte. Das spannendste und wohl auch am attraktivsten anzuschauende Einzel lieferte an Position zwei Sophie Maier gegen eine um sechs Klassen besser eingestufte Ingelheimerin ab. Tolle Ballwechsel in Serie und teilweise spektakuläre Punktgewinne reichten allerdings insgesamt nicht ganz aus, und so gingen beide Sätze knapp verloren. Die restliche vier holten sich die Gäste allesamt recht deutlich, so dass bereits vor den Doppeln der Gesamtsieg für Ingelheim feststand. Die drei bedeutungslosen Duelle verliefen zwar jeweils offener als die vorherigen Einzel. Letztlich blieb den Einheimischen aber kein Satzgewinn vergönnt. Eine Premiere im Doppel feierte Charlotte Wulfert, die erstmals in der Verbandsliga zum Einsatz kam und nach dem Spiel trotz der Niederlage über das ganze Gesicht strahlte. „Es hat tierisch Spaß gemacht. Gut, mir fehlt das regelmäßige Training, aber egal“, sagte sie. Trotz der erneuten Niederlage ließen sich die Dudenhofenerinnen die Laune beim gemeinsamen Essen nicht verderben. Nächstes Wochenende steht eine erneut schwere Aufgabe in Trier auf dem Programm.

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