Speyer Vier Tore aus zwei Chancen

Römerberg. Der TuS Mechtersheim gastiert am Sonntag (15 Uhr) beim Verbandsliga-Konkurrenten SG Rieschweiler. „Ich hätte nichts dagegen, wenn der Knoten platzt“, sagt TuS-Trainer Manfred Schmitt.
In der Partie des Vierten gegen den Fünften spricht die Tendenz klar für die Hausherren. Rieschweiler läuft seit vier Begegnungen ungeschlagen auf, spielte einmal remis und siegte dreimal hintereinander. Anders der TuS: Mechtersheim blickt zwar ebenfalls auf vier Vorstellungen ohne Niederlage zurück. Allerdings verzeichneten Kapitän Andreas Brill und Kameraden einen Sieg, gefolgt von drei Unentschieden. „Von mir aus können wir auch schlecht spielen und aus zwei Torchancen vier Tore machen“, teilt Schmitt mit. „Das ist mir ganz egal.“ Gegen Bingen, Kandel und Waldalgesheim habe seine Elf den Widersacher jeweils unter Druck gesetzt, sei taktisch den Vorgaben entsprechend aufgetreten und habe sich ausreichend Möglichkeiten erspielt. „Aber vor dem Tor war jeder einmal dran“, berichtet Schmitt und meint das Scheitern seiner Spieler, ob Verteidiger oder Stürmer. Das Resultat war in jedem der drei Fälle ein 1:1-Unentschieden. Der Coach: „Ich habe meiner Mannschaft eigentlich nichts vorzuwerfen.“ Auf dem Niveau sei es nun mal zu erwarten, dass auch der Gegner aussichtsreich vor das Tor kommt. Trotzdem: „Es kann nicht sein, dass die erste Chance gleich drin ist. Du musst ein 1:0 halt auch mal durchbringen.“ Schmitt hadert nicht zuletzt, da es viel Lob gab, ob aus Bingen, Kandel oder Waldalgesheim. Allein es nutze nichts. Denn Spitzenreiter Morlautern enteilte auf sechs Punkte. Nun plant der Speyerer, dass die Seinen auswärts an den Westpfälzern in der Tabelle vorbeiziehen. Das werde sehr schwer: „Die haben eine groß gewachsene Mannschaft und haben vergangenes Spiel drei Standard-Tore erzielt.“ Auf Mechtersheimer Seite fehlt Ismael Imre (Zerrung). Hinter den Einsätzen von Lukas Olbrich (grippaler Infekt) und Danko Boskovic (Wadenverhärtung) stehen Fragezeichen. (mbx)