Meinung Verkürzung ist kein gutes Zeichen
Sie wolle die Serviceangebote kontinuierlich an die Bedürfnisse der Bevölkerung anpassen, betont die Stadtverwaltung. Im Fall der angepassten Öffnungszeiten der Bürgerbüros geht es allerdings um die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Diese haben natürlich auch ihre Berechtigung, aber gerade berufstätige Speyerer dürften wenig begeistert sein, wenn sie in ihrer eigenen Mittagspause nicht mehr schnell im Büro in der Maximilianstraße vorbeikommen können und dort zudem der Zugang ohne vorab gebuchten Termin deutlich eingeschränkt ist.
Um es klar zu sagen: Die Bürgerbüros bleiben gerade wegen ihrer freundlichen Mitarbeiter Aushängeschilder der Behörde, und es wird für Bürger auch künftig kein Hexenwerk sein, dort mit etwas Planung anzukommen. Ein gutes Zeichen ist es jedoch nicht, wenn der Service-Vorreiter seine Zugänglichkeit einschränkt.
