Speyer Vereine werden beschenkt

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Für die Vereine ist in Dudenhofen bereits Anfang Dezember Weihnachten: Von Bürgermeister Peter Eberhard (CDU) und der Gemeinde am Mittwochabend zum Helferessen im Bürgerhaus eingeladen, verteilte Beigeordneter Rony Zürker die Jahresbelohnungen von 250 Euro. Macht bei 47 Vereinen und Institutionen plus Sonderförderung für die Jugendarbeit knapp 18.000 Euro.

Nochmal 21.364,36 Euro listete Eberhard an Zuschüssen übers Jahr auf. Nicht mitgezählt die Kostenbeteiligung der Gemeinde an Renovierungsarbeiten von Sankt Gangolf, Vereinsheimen und für den Kunstrasenplatz. Unterm Strich „ein sechsstelliger Betrag“. Weitere 5075 Euro steuerte die Kommune zum Partnerschaftsjubiläum mit vielen Vereinsvertretern und Vereinsmitgliedern in Martell bei. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Helfer in Sportvereinen, Kultur, Kirche, Tier-, Umwelt-, Denkmalschutz, Asylkreisen, Jugendarbeit und Gemeinderat wäre Dudenhofen ärmer, sagte Eberhard. „Nicht nur finanziell, weil Leistungen, die sie vollbringen, letztlich doch die Gemeinde stemmen müsste, sondern auch menschlich, da die meisten von Ihnen mit Herzblut und Liebe dabei sind.“ Eberhard rechnete vor: 18.000 Euro durch den Mindestlohn von 8,50 Euro dividiert, ergibt pro Verein eine durchschnittliche Arbeitszeit von 45 Stunden, aufs Jahr addiert 2.117 Stunden. Seine Interpretation des Ergebnisses: „Das Beispiel verdeutlicht, dass die Geste der Gemeinde bei Weitem nicht das Aufwiegen kann, was Sie für uns, die Menschen, leisten.“ Aber: „Es ist eine freiwillige Leistung, die nur so lange von der Aufsichtsbehörde vorbehaltlos genehmigt wird, wie die Gemeinde einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann.“ Auch Roland Klaus, Vorsitzender des Fußballvereins, hatte den Rechenschieber mit: „Allein für die 17 Teams benötigt der Fußballverein 51 Betreuer, der Turnverein für seine 25 Mannschaften 75.“ Besonders in Sportvereinen, in Dudenhofen Radfahr- und Tennisverein eingeschlossen, ginge nichts ohne die Ehrenamtlichen: „Sie holen die Kinder von der Straße oder vom Computer weg.“ Fast jeden Tag sei im Dorf irgendeine Veranstaltung. Klaus in seinem Gegen-Dank: „Haben die Vereine ein Anliegen, finden sie bei der Gemeinde offene Ohren.“ Bliebe bei aller gegenseitigen Sympathie noch die Sache mit der Kriegsgräbersammlung zu klären, die 2015 nicht wie gewünscht verlief. Eberhards Wunsch: „Es wäre schön, wenn nächstes Jahr aus jedem Verein mindestens ein Helfer ein, zwei Straßen mitsammeln würde.“ (län)

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