Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsligist FV Dudenhofen sieht sich vor Derby in Zeiskam voll im Soll

Er hat schon die Lizenz zur Oberliga, sein Team kämpft noch darum: Dudenhofens Trainer Kevin Hoffmann (rechts) hofft, dass der F
Er hat schon die Lizenz zur Oberliga, sein Team kämpft noch darum: Dudenhofens Trainer Kevin Hoffmann (rechts) hofft, dass der FVD noch mindestens einen Platz in der Tabelle klettert.

Die Krankenstation des Verbandsligisten FV Dudenhofen ist noch voller geworden. Die Tabellenführung ist erst einmal weg. Dennoch herrscht bei den Schwarz-Gelben Zufriedenheit.

Die Tabellenführung der Fußball-Verbandsliga Südwest zwar verloren, aber unterm Strich sehr zufrieden. Zumindest mit der bisherigen Runde und den bereits geholten Punkten. So fasst Vorsitzender Christian Schultz die Lage des FV Dudenhofen nach der Niederlage gegen Gau-Odernheim und vor dem Derby gegen den TB Jahn Zeiskam am Montagabend zusammen. „Wir sind absolut im Soll. Hätte uns vor der Runde jemand gesagt, wir haben bis zur Winterpause 42 Punkte, dann hätten wir das sofort unterschrieben“, verdeutlicht der Funktionär vor dem finalen Spiel in diesem Kalenderjahr seine Zufriedenheit. „Es tut zwar weh, nicht mehr Erster zu sein, aber es geht weiter. Und am Ende wollen wir unter den ersten zwei Mannschaften stehen. Das haben wir als Ziel klar formuliert“, fügt der Vorsitzende hinzu.

Gegner performt unterhalb der Erwartungen

Aber er sagt auch, dass selbst der dritte Platz am Ende eine erfolgreiche Saison nicht trüben würde. Die Stimmung stimme, die Mannschaft sei homogen. Und alle im Verein, im Umfeld und auch die Fans, seien mit der bisher geleisteten Arbeit der Halbserie mehr als zufrieden. „99 Prozent der Spieler haben ihre Verträge bereits verlängert, es passt einfach.“

Zum Spiel gegen den Turnerbund: Dort ist man weniger entspannt, hatte der Jahn vor der Runde in Fachkreisen zu den eigentlichen Favoriten auf die Aufstiegsplätze gezählt. Zuletzt gab es zwar sieben Spiele ohne Niederlage, zuletzt ein 5:0 im Heimspiel gegen Marienborn, aber insgesamt bisher nur 31 Punkte. „Sollten wir nicht gewinnen, holen wir Zeiskam zurück, dann werden die im Winter noch mal richtig angreifen wollen. Gewinnen wir, sind die raus“, sagt Schultz. Er sieht den Gegner indes stärker, als es die Tabelle hergibt. „Die stehen schlechter da, als der Kader ist“, meint der Vereinsboss. Insgesamt erwartet Schultz auch am Montagabend wieder ein 50:50-Spiel.

Vier weitere Ausfälle drohen

Das Lazarett der Schwarz-Gelben hat sich derweil nicht gelichtet, es wurde eher voller auf der Krankenstation: Michael Bittner (muskuläre Probleme), Marvin Sprengling (Adduktoren), Felix Heimgärtner und Sanel Catovic konnten diese Woche nicht trainieren und werden, Stand Freitag, nicht spielen können. „Das ist bitter, aber kein Weltuntergang“, sieht Schultz in den Ausfällen keine Ausrede. „Wir haben in dieser Runde bewiesen, dass wir uns nicht auf die Verletzten berufen, sondern trotzdem in jedem Spiel top motiviert auf den Platz gehen. Und das nicht als Ausrede gelten lassen.“ Bei Catovic sieht es sogar nach einem längeren Ausfall aus: Der Mann mit der Nummer fünf des FVD musste nach dem im Spiel gegen Gau-Odernheim erlittenen Tritt an den Kopf in die Klinik. „Es hat ihn schlimmer erwischt, als es bei der Auswechslung aussah“, so Schultz.

Hoffmann darf auch in der Oberliga trainieren

Trainer Kevin Hoffmann hat diese Woche beim Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) die B-Trainer-Lizenz-Prüfung erfolgreich absolviert, ebenso Goran Ratkovic von der JSG JFV Ganerb. Damit dürfen die beiden Dudenhofener Coaches jetzt bis zur Oberliga im Seniorenbereich das Training leiten. Das Spiel des Tabellendritten Dudenhofen bei Jahn Zeiskam, aktuell Sechster der Liga, beginnt am Montagabend um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz an der Sauheide.

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