Kommentar Verantwortung und Freiwilligkeit
Zwei Kleiderläden, in denen es gut erhaltene Kleidung zu günstigen Preisen gibt, würden sich – all die Sammel- und Sortierarbeiten hinzugerechnet – kaum wie im Speyerer Fall rechnen, wenn sie nicht ehrenamtlich betreut würden. Eine für die Versorgung Bedürftiger auch in Speyer unerlässliche Einrichtung wie die Tafel wäre ohne die freiwilligen Helfer gar nicht möglich. Und selbst mit diesen sei sie eine „notwendige Kostenfalle“, wie es Geschäftsführerin Caroline Diven ausdrückt. Die Finanzplanung für den Kreisverband mit all seinen Schnittstellen von Haupt- und Ehrenamt ist gerade in der Pandemie zur Herausforderung geworden: Mit viel Verantwortungsbewusstsein wurde auf das Coronavirus auch getestet, als die Kostenerstattung noch gar nicht 100-prozentig geregelt war.
