Speyer Variabel, ausdauernd, torhungrig

Zuhause und in der Fremde erfolgreich: Eva Katz.
Zuhause und in der Fremde erfolgreich: Eva Katz.

Die Leser der RHEINPFALZ haben entschieden: Sie wollen den Triathleten Uwe Drescher (DSW Darmstadt), die Langläuferin Eva Katz (Vorwärts) und die unter-17-jährigen Juniorinnen des Fußballclubs als Sportler des Jahres 2017.

Den Ausschlag gibt freilich das Votum der Jury, die heute im Rathaus tagt, und in die das Leser-Resultat einfließt. Aber auch dann wissen wir den Endstand immer noch nicht. Den verrät Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) erst am Samstag, 3. März, beim Ball des Sports in der Stadthalle. 603 Leser beteiligten sich größtenteils über unsere Internet-Abstimmung, zu gut zehn Prozent aber immer noch per E-Mail und sogar die gute alte Postkarte, ob mit einem herbstlichen, einem Speyerer Motiv oder gar nichts drauf. Für dieses Rekordergebnis sagen wir vielen Dank. Aus Harthausen, Hanhofen und Hamburg, Dudenhofen und Düsseldorf, Otterstadt und Offenbach, bis in die Schweiz, nach Spanien und Argentinien, von überall dort erreichten uns wieder die Meinungen. Aber was war das für ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe Katz mit 168 Stimmen vor Judoka Vanessa Müller (161), die in der Internet-Abstimmung vorne lag, und Ruderin Elke Müsel (159) triumphierte. Die Jungfrau-Marathon-Finisherin also vor der Bronzemedaillistin der Europäischen Hochschulspiele, der Siegerin der World-Masters auf dem Bleder See. Katz beendete diese Tortur nicht nur als Zehnte unter 1257 Läuferinnen, sondern zählte auch bei vielen Wettbewerben der Region zu den Schnellsten. Den klarsten Erfolg feierte bei den Männern Uwe Drescher (245), deutscher Vizemeister über die Kurzdistanz, der Judoka Michel Adam (111) mit Bronze bei der U21-EM sowie Senioren-Schwimmer Karsten Dellbrügge (93, Wassersportverein) mit dreimal Edelmetall bei der WM auf die Plätze verwies. Mit seiner Mannschaft heimste Drescher überdies Rang zwei beim süddeutschen Championat ein, und er triumphierte beim Brezelfestlauf. Die meisten Stimmen (262) auf sich vereinigten die in die Bundesliga aufgestiegenen Fußball-Mädchen aus dem Sportpark, gefolgt vom Nachwuchsvierer der Rudergesellschaft (159) als Südwestdeutscher Titelträger und den Judo-Herren (97, die ins Oberhaus zurückkehrten. Die Kickerinnen erreichten ihr Ziel über die Meisterschaft in der Regionalliga und standen im Pokalfinale. Ihr Nachfolgerinnen schicken sich nun an, die Klasse zu halten.

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