Speyer Unfall: Junge wird wohl vollständig genesen

Für den 14-jährigen Radfahrer aus Dudenhofen, der am Donnerstagabend nach einem Verkehrsunfall in die BG-Unfallklinik Ludwigshafen gebracht worden ist, besteht keine Lebensgefahr. Man gehe davon aus, dass der Junge vollständig genesen werde, berichtete Polizeisprecher Wolfgang Hoffmann gestern.
/SPEYER. Der 14-jährige Radfahrer ist am Donnerstagabend mit einem Auto zusammengestoßen. Der Radfahrer war – anders als zunächst von der Polizei gemeldet und gestern auch in der RHEINPFALZ berichtet – auf dem rechten Radweg der B 39/Dudenhofer Straße von Speyer aus kommend in Richtung Dudenhofen unterwegs. Dabei habe der Radfahrer die Vorfahrt eines 61-jährigen Autofahrers aus Dudenhofen übersehen, der die B 9 an der Anschlussstelle Dudenhofen verlassen und in Richtung Dudenhofen fahren wollte. Der junge Radfahrer wurde vom Wagen des 61-Jährigen erfasst und durch die Luft geschleudert. Dabei erlitt der Junge schwere Verletzungen. Die Polizei hat sich gestern Morgen erkundigt und berichtete, dass der Jugendliche wohl vollständig genesen werde. Der Autofahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 5500 Euro. Der Unfall hat die Leser beschäftigt: Der Dudenhofener Siegfried Tretter merkte an, dass die Markierungen auf der Fahrbahn, die auf die Fahrradfahrer hinweisen, schlecht zu erkennen seien, weil sie abgefahren seien. Er habe sich mit der Bitte, diese nachzuzeichnen, auch schon an den Landesbetrieb Mobilität gewandt. Der Dudenhofener Lothar Rosenow berichtete, dass am Donnerstagabend nur ein Polizist auf der Bundesstraße den Verkehr geregelt habe, dieser sei schlecht zu sehen gewesen, weil er keine Schutzweste getragen habe und keine Kelle bei sich gehabt habe. Polizeisprecher Wolfgang Hoffmann von der Speyerer Inspektion sagte dazu gestern auf RHEINPFALZ-Anfrage, er werde dem Dienstgruppenleiter diesen Punkt weitergeben. Hoffmann sagte auch: Es seien alle verfügbaren Kräfte zum Unfallort geschickt worden. Der Unfall habe aber eine so große Dimension gehabt, dass die Polizeikollegen sich am Unfallort erst einmal um den schwer verletzten Jungen gekümmert haben. Der Junge sei in diesem Moment am wichtigsten gewesen. (snr)