Speyer
Umzug der Kita Don Bosco fast abgeschlossen
Zunächst war auf einen Einzugstermin spätestens Mitte 2021 gehofft worden. Das hatte sich wegen Lieferproblemen und Brandschutzfragen verzögert. Jetzt ist es doch ein symbolträchtiges Datum geworden: Am 31. Januar, dem Gedenktag des Heiligen Johannes Bosco, genannt Don Bosco, hat der Umzug des gleichnamigen katholischen Kindergartens begonnen, diese Woche ist er fertig. „Ein Moment, dem die Familien und das ganze Erzieherteam mit großer Freude entgegengefiebert haben“, sagt Diakon Paul Nowicki, der für die Dompfarrei Pax Christi die Tagesstätte betreut.
Den Neubau für sechs Gruppen auf zwei Etagen seit Februar 2020, ein 2,1-Millionen-Euro-Projekt, hat die Stadt übernommen. Die katholische Pfarrei ist Kita-Träger. An den weiteren Umzugstagen Montag und Dienstag waren nur Notgruppen in Betrieb, damit das Team die neuen Räume einrichten konnte. Am Mittwoch sollen alle 66 Kinder erstmals dort betreut werden. Die Pfarrei hat laut Nowicki in das Mobiliar, die Küche und die Außenanlagen zusätzlich einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag investiert. Insgesamt hat die neue Kita 132 Plätze. Gestartet wird aber nur mit der Hälfte in drei Gruppen im Erdgeschoss; die drei weiteren Gruppen sollen hinzukommen, wenn auch im Obergeschoss alle Arbeiten fertig sind, wenn Kinder und pädagogisches Personal da sind.
Lange Vorgeschichte
Die Vorgeschichte der neuen Kita begann laut Nowicki damit, dass die frühere Kita St. Elisabeth aufgrund baulicher Mängel nicht weitergeführt werden konnte. Zum 1. Januar 2020 wurde sie mit der Kita St. Otto am Standort neben der Kirche St. Otto fusioniert. Weil der Eröffnungstermin für den Neubau lange unklar war, macht sich die Pfarrei jetzt erst verstärkt auf die Suche nach Personal, sagt Nowicki. Die neun Stellen würden aufgestockt. Auch Familien mit Betreuungsbedarf könnten sich melden (E-Mail kita.-ltg.sp.don-bosco@bistum-speyer.de, Telefon 06232 6772810 oder 6772820).
Pfarrei und Stadt sprechen von einem „modernen und für eine zeitgemäße Pädagogik bestens geeigneten Gebäude“. Auf einer Bruttogeschossfläche von 1100 Quadratmetern wird laut Nowicki unter der Leitung von Jeannette Hentschel-Sommer die „den Kindern und ihren Familien zugewandte Pädagogik“ fortsetzt. Das Kita-Gebäude bei St. Otto kann nach dem Auszug der Kinder am Freitag inklusive dem Gemeindezentrum abgerissen werden. Wie berichtet, will die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewo auf der Fläche ab Herbst in einem 20-Millionen-Euro-Projekt 43 Wohnungen in drei Gebäuden errichten.