Speyer Umgekehrte Vorzeichen

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DUDENHOFEN. Heute bestreitet der Fußball-Verbandsligist FV Dudenhofen beim SV 1912 Morlautern sein letztes Auswärtsspiel in der Vorrunde. Anpfiff auf dem Sportgelände Kieferberg ist um 14.30 Uhr.

Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison war Dudenhofen vor seinem letzten Auswärtsspiel der Hinrunde mit drei Erfolgen und vier Unentschieden noch ungeschlagen, kassierte dann aber bei der SpVgg Ingelheim eine 1:4-Niederlage. Diesmal geht der FVD nicht nur ohne Sieg, sondern auch ohne Punktgewinn in der Fremde in das Spiel und steht dabei in Morlautern vor einer schweren Aufgabe. Die Gastgeber aus dem nördlichen Kaiserslauterer Stadtteil sind nach ihrer 1:2-Niederlage beim Oberliga-Absteiger TuS Mechtersheim zwar vom ersten auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht. Allerdings nur aufgrund ihres schlechteren Torverhältnisses von 19:11 gegenüber den beiden punktgleichen Teams Hassia Bingen (25 Punkte/33:19 Tore) und SG Rieschweiler (26:17), die hinter Neu-Spitzenreiter TuS Mechtersheim (27 Zähler) liegen. Mit einem Sieg will Morlautern die Niederlage gegen Mechtersheim vergessen machen. Dudenhofen hat am Montagabend gegen den FSV Offenbach mit 3:0 gewonnen, verbesserte sich um einen Rang auf Platz 13. Nach zuvor drei Niederlagen in Folge kam der Erfolg für den FVD zur rechten Zeit. Der Sieg sei nach dem Negativlauf für die Mannschaft wichtig gewesen, sagte Trainer Christian Schultz. Allerdings überzeugte sein Team gegen Offenbach erst im zweiten Durchgang: „Auf der Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel kann man aufbauen, die Mannschaft hat Auftrieb bekommen und Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben getankt.“ Wenn man in Morlautern an die Leistung des zweiten Durchgangs der Offenbach-Partie anknüpfe, sei man nicht chancenlos, etwas zu holen. Der FVD muss allerdings auf Andreas Lange und Firas Zein verzichten. Morlauterns Erfolgstrainer Karl-Heinz Halter, der mit der Mannschaft von der B-Klasse bis in die Verbandsliga aufgestiegen ist, zeigt sich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: „Wir sind tabellenmäßig im Soll. Die beiden Niederlagen zuletzt sind kein Beinbruch, sie sind abgehakt.“ Unzufrieden ist er nur mit dem Torverhältnis und damit, dass seine Mannschaft nicht offensiv genug agiert. „Wir haben Probleme, das Spiel zu bestimmen, konzentrieren uns zu sehr auf die Defensive, vernachlässigen die Offensive“, so Halter. Nur 19 erzielte Tore, aber auch nur elf Gegentore seien der Beweis dafür. Dudenhofen schätzt er stärker ein, als es der Tabellenplatz aussagt. Deshalb sieht er sein Team nicht unbedingt als klaren Favoriten. „Wir wollen aber gewinnen“, unterstreicht Halter. (hm)

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