Kommentar
TuS Mechtersheim muss zurück zur Kontinuität
Die Fußballer des TuS Mechtersheim treten in harte Konkurrenz zum FC Speyer 09, was die Verweildauer der Trainer ihrer ersten Mannschaften betrifft. Auch wenn in der Domstadt nun sogar zarte Kontinuität entsteht, kommt es hier wie da zu vielen Wechseln. Mal zieht in Mechtersheim der TuS die Reißleine, mal gehen die Coaches freiwillig oder vorzeitig.
Der Verein verschreibt sich bewusst dem Weg mit (Spieler-)Berater Orhan Lokurlu. Er pflegt die Kontakte und bringt manch klangvollen Namen im Dorf unter, gern auch kurzfristig. Auf der Trainerbank wechseln sich die Unbekannten mit den Gesichtern der Region, die Erfahrenen mit den Neulingen und denen mit glanzvoller Spielerkarriere ab. Der nun entlassene Marco Göbel kam überraschend und spät. Wieder wusste Lokurlu mit Interimstrainer Uwe Rapolder schnell Rat. Wie immer passte alles zu Beginn mit Göbel/TuS. Beide Seiten kannten sich, sprachen miteinander. Dann stellte der Klub nach wenigen Wochen fest, dass es doch nicht passt. Für Kontinuität zu sorgen, ist aber die ureigenste Aufgabe der schon seit Ewigkeiten im Verein Verankerten, dem Vorsitzenden Holger Lorfing und dem jetzt als Teammanager wieder engagierten Dieter Demmerle, damit die gerne zitierten unglaublichen 25 Jahre Oberliga mit kurzer Unterbrechung nicht jäh enden.
