Handball TuS Heiligenstein und HSG Dudenhofen im Entscheidungsspiel

Wiedersehen: Qérén Audrey Scholtes von der HSG Dudenhofen/Schifferstadt vorbei an an Marlen Eichberger (TuS Heiligenstein).
Wiedersehen: Qérén Audrey Scholtes von der HSG Dudenhofen/Schifferstadt vorbei an an Marlen Eichberger (TuS Heiligenstein).

Jeweils 18 Spiele und weit über 500 geworfene Tore sowie zwei direkte Duelle haben nicht ausgereicht, um die Frage nach dem Meister der Damen-Oberliga zu klären.

HSG Dudenhofen/Schifferstadt und TuS Heiligenstein bestreiten jetzt am Ostermontag (17, Pfalzhalle Haßloch) ein Entscheidungsspiel. Die Rivalen gingen am letzten Spieltag im Gleichschritt über die Ziellinie. Die HSG siegte beim Vorletzten Südpfalz Tiger II 42:25 (neun Treffer Marlene Oetzel), der TuS bei Schlusslicht SV Bornheim 44:29 (sieben Tore Marlen Eichberger).

Heldin Gassert

Wie die gesamte Saison über agierten sie also auch am Ende fast wie Zwillinge. In den direkten Duellen setzte sich der TuS zu Hause 26:23 durch. Das Rückspiel gewann die HSG 30:27. Hätte Silvia Gassert in diesem Match nicht 99 Sekunden vor Schluss den 27. Heiligensteiner Treffer markiert, wäre Dudenhofen/Schifferstadt Meister.

Der direkte Vergleich steht also remis. Das Torverhältnis, bei dem Dudenhofen/Schifferstadt Vorteile hätte, zählt nicht. Beide patzten bei jeweils 32:4 Punkten ein weiteres Mal zu Hause: Der TuS unterlag gegen dem Dritten Hauenstein 23:26, die HSG dem Sechsten Mundenheim II 21:22. Beide wären in eigener Halle im Schlussspurt fast noch über HSG Lingenfeld/Schwegenheim gestolpert: Die HSG siegte 23:21, der TuS 23:22.

Einen gravierenden Unterschied gibt es: Während Gerd Götz eine weitere Spielzeit als Coach Römerbergs erfolgreich durchzog, übernahm mit Jens Zwißler Anfang 2025 der dritte Übungsleiter innerhalb einer Saison die Regie bei der HSG. Er weist eine makellose Bilanz auf: zehn Siege in zehn Partien.

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