Tischtennis
TTC Speyer und ASV Waldsee in arger Bedrängnis
Am vergangenen Wochenende zogen sie sich doch recht unterschiedlich aus der Affäre. Auch im siebten Spiel der Rückserie gab es für Waldsee eine Niederlage. Die 0:14 Punkte nach einer noch ordentlichen Hinrunde (6:12) führten den ASV im Sinkflug auf den letzten Rang der Tabelle. Gegen den TSV Lambrecht gab es beim 1:9 nur wenig zu holen.
Ehrenpunkt Weber
Bernhard Weber gelang nach zweimaligem Satzrückstand gegen Lambrechts Markus Baßler der einzige Einzelsieg. Speyer steht nach dem Remis gegen die TSG Deidesheim nicht ganz auf verlorenem Posten. Zu Beginn der Partie sah es sogar richtig gut aus für die Domstädter. Nach einem 2:1 in den Eingangsdoppeln setzte sich der TTC mit vier Erfolgen in Serie bis auf 7:3 ab.
Jörg Dietz, Evgeny Likhanov, Andreas Funkner und Spitzenspieler Sascha Liebhauser gewannen. Der doppelte Punktgewinn hätte die Chancen auf den möglichen Klassenerhalt signifikant erhöht. Doch es folgte eine ebenso lange Niederlagenserie. Erst Funkner mit seinem zweiten Einzelsieg gelang es, den Trend zu stoppen und Speyer im Heimspiel mit 8:7 in Führung zu bringen.
Liebhauser/Dietz geschlagen
Im Abschlussdoppel unterlagen Liebhauser/Dietz gegen Martin Klein und Christian Lutz in fünf Durchgängen und nahmen den erneuten Ausgleich hin. Die Speyerer liegen nunmehr mit 6:26 Punkten gleichauf mit Waldsee. Drei Zähler beträgt der Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz, den derzeit der TTC Klingenmünster II einnimmt, vier Zähler auf das endgültig rettende Ufer auf Position sieben.
Am Freitag treffen beide Teams in Waldsee aufeinander. Wer gewinnt, hat noch die Chance auf den Klassenverbleib. Der Unterlegene steigt ab. Dass SV Heuchelheim-Klingen, derzeit Siebter, auf den Achten TTC Klingenmünster II trifft und mindestens auch einer der beiden punktet, macht die Situation ungleich ungünstiger.
Jedenfalls müssen Speyer und Waldsee bis zum Saisonende mindestens noch drei Zähler, besser sogar die Optimalausbeute, ergattern um die Möglichkeiten zu wahren.