Speyer Tschernobyl-Kinder: Noch Gastfamilien gesucht

Fühlen sich wohl in Berghausen: Kinder aus Weißrussland.
Fühlen sich wohl in Berghausen: Kinder aus Weißrussland.

«Römerberg.»Der Tschernobyl-Kreis der Pfarrgemeinde St. Pankratius Berghausen sucht weiterhin noch Gastfamilien, die bereit sind, an den Wochenenden 7. bis 9. Juli und 14. bis 16. Juli Kinder aus Weißrussland aufzunehmen.

Laut dem Leiter der Tschernobylhilfe, Paul Neumann, sind die Kinder kranken-, unfall- und haftpflichtversichert. Die Gastfamilien gingen somit keine weiteren Verpflichtungen ein und sollten sich an den zwei Wochenenden nur um die Kinder kümmern, teilte Neumann mit. Für die Gasteltern findet am Montag, 19. Juni, ein Infoabend im Pfarrheim in Berghausen statt. Seit 1991 verbringen jährlich Kinder aus den nach der Nuklearkatastrophe verstrahlten Gebieten in Weißrussland mehrere Wochen in Römerberg. „Durch die Erholungsaufenthalte wurde nicht nur die Gesundheit und die Psyche der Kinder positiv beeinflusst, sondern es sind auch viele Freundschaften über die Grenzen hinweg entstanden“, sagt Paul Neumann. Die Kosten für den Aufenthalt der Kinder betragen rund 16.000 Euro pro Jahr. Sie werden durch Spenden, Benefizveranstaltungen sowie kommunale und Landesmittel aufgebracht. Da das Spendenaufkommen laut Neumann in letzter Zeit erheblich nachgelassen hat, benötigt der Tschernobylkreis auch finanzielle Unterstützung für den diesjährigen Aufenthalt der Kinder. Kontakt — Spenden an die Katholische Kirchenstiftung Volksbank K-RP, Verwendungszweck: Spende „Tschernobyl-Kinder“, Iban: DE 62 5479 0000 0000 2744 61, BIC: GENODE 61SPE — Anmeldung für Gasteltern und weitere Informationen bei Paul Neumann, Telefon 06232 82993, oder Bernhard Sowodniok, Telefon 06232 84482.

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