Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Trainer Götz stellt Meisterinnen von TuS Heiligenstein vor

Meisterstück: TuS Heiligenstein nach dem Sieg im Entscheidungsspiel gegen HSG Dudenhofen/Schifferstadt.
Meisterstück: TuS Heiligenstein nach dem Sieg im Entscheidungsspiel gegen HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

Die Frauen von TuS Heiligenstein gewinnen die Oberligameisterschaft. Sie haben eine Verständnisvolle und gleich mehrere Zauberinnen.

Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr holten die Damen des TuS Heiligenstein nach einer überaus spannenden Spielrunde die Oberliga-Meisterschaft vor der HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Im Gespräch mit dieser Zeitung stellte Trainer Gerd Götz die Beteiligten vor.

Philine Janssen: Eine wichtige Spielerin, welche sowohl auf Links- wie auch auf Rechtsaußen einsetzbar ist und in der Abwehr zudem die Halben entlasten kann. Besitzt noch viel Potential für die Zukunft.

Michelle Naas: Tritt extrem nervenstark auf und ist aus meiner Sicht die effektivste Rückraumwerferin der Oberliga. Obwohl sie sich als effektive Abwehrspielerin immer wieder auszeichnet, versucht sie, sich im Training immer mal wieder vor Defensivübungen zu drücken und hofft, dass es niemand bemerkt, was ihr aber meistens nicht gelingt.

Enya Mansky: Ist extrem wichtig für das Team, weil sie im Rückraum auf jeder Position einsetzbar ist. Immer zuverlässig und mit vollem Einsatz dabei, beherrscht das Abspringen vom Kreis ohne abzuheben.

Marlene Eichberger: Eine junge Spielerin mit sehr viel Talent und Mut. Manchmal etwas übereifrig, will sie sich immer bewegen und gibt stets Vollgas.

Vanessa Schrader: Je schlechter der Winkel von der Rechtsaußen-Position, umso sicherer ihr Abschluss. Innerhalb der Mannschaft ist Vanessa für ihr Stabi-Training gefürchtet.

Celine Müller: Eine Bank in der Abwehr sowie im Angriff am Kreis. Lässt gerne mal gute Chancen aus, um dann die wichtigen Tore zu erzielen, was ihr auch im Entscheidungsspiel gegen Dudenhofen/Schifferstadt glückte.

Caro Claus: Unsere Einzelkämpferin im Tor. Ist immer da, wenn wir sie benötigen und motiviert die Mannschaft mit ihren tollen Paraden. Das Komplizierteste bei ihr ist das Festlegen, auf welche Seite die Würfe beim Warmmachen kommen sollen, was sich dann manchmal schon mal etwas in die Länge zieht.

Silvia Gassert: Kann auf fast allen Positionen eingesetzt werden und ist deshalb ebenfalls sehr wichtig für die Mannschaft. Sie hat das wohl langsamste Tempogegentor erzielt, das ich je gesehen habe.

Lea Gärtner: Ist bei allen sowohl im Training als auch im Spiel in der Abwehr gefürchtet. Keine wirft schönere Innenpfostenwürfe.

Lena Bringsken: Unsere Hallenradweltmeisterin erstaunte uns mit einigen Kunststücken auf ihrem Gefährt, bei dem sich unsereins wohl alle Knochen brechen würde. Mit ihrem sehr harten Wurf hat sie uns einige Punkte gesichert.

Lisa-Marie Steffens: Bei ihr muss man fast darüber nachdenken, das Tornetz zu verstärken, wenn Sie mit Oni ihr Wettschießen beginnt. Hatte nach zahlreichen Verletzungen einen langen Weg zurück aufs Spielfeld.

Hanna Heinrich: Scheint einen eingebauten Raketenantrieb auf der linken Außenbahn zu haben. Hält den unangefochtenen Rekord, wenn es darum geht, zwischen dem knappen Abstand von Abtrennvorhang und Fußboden noch durchzurutschen.

Tina Geier: Hält die Mannschaft zusammen und motiviert mit gekonnten Aktionen. Eine äußerst wichtige Säule für das Team und eminent wichtig auf und auch neben dem Spielfeld.

Vanessa Onohiol: Zeichnet häufig für die wichtigen Tore verantwortlich, wie zum Beispiel beim Heimspiel gegen Dudenhofen/Schifferstadt. Interpretiert das Thema gefühlvoll werfen etwas anders als der Trainer.

Leonie Kinsler: Wichtiger Backup am Kreis, ist stets zur Stelle, wenn sie benötigt wird, gibt immer alles und bringt gute Laune mit.

Silke Beutelmann: Als flexibel einsetzbare Spielerin konnte sie der Mannschaft in vielen Spielen helfen. Zum Glück sieht sie es dem Trainer nach, wenn er sie häufig mit dem falschen Namen anspricht.

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