Meinung
Tischtennisclub Speyer tritt ans Licht
Der Tischtennisclub Speyer behauptet sich wieder erfolgreich inmitten der Konkurrenz des Großvereins TSV vor der Haustür, aber auch den Nachbarn ASV Waldsee, TTV Otterstadt und ASV Harthausen. Klar, auch in der jüngeren Vergangenheit gab es immer wieder Meistertitel und Aufstiege.
Doch klappern gehört zum Geschäft und nun wenden sich immer wieder mehrere Protagonisten des TTC verstärkt an die Öffentlichkeit und die Spitze der Verwaltung. Das Team um Vorsitzenden Christoph Weber, Geschäftsführer Mario Israel, Trainer Klaus Niebes weiß, wo Gelder schlummern, verfolgt mutig moderne Ideen, öffnet sich, zeigt keine falsche Scheu, investiert in Material und Personal, pflegt die aktuelle, übersichtliche Homepage. So etwas spricht sich herum.
Die Zusammenarbeit mit dem FV Dudenhofen als Spielgemeinschaft scheint eine Win-Win-Situation zu sein. Doch den Vogel schießt der Verein als Stützpunkt der im Sommer ins Leben gerufenen Aktion Ping Pong Parkinson ab. Innerhalb kürzester Zeit stellen die Erkrankten über 22 Prozent aller Mitglieder, weitere Steigerung höchstwahrscheinlich. Das Angebot sucht weiter über die Grenzen Speyers hinaus Vergleichbares.
Und wenn es nun auch glückt, die wiederbelebte Jugendarbeit, immer ein mühsames Geschäft, in einen Ligabetrieb münden zu lassen. Es wäre das i-Tüpfelchen.
