Römerberg
Tennis: SG Römerberg/Heiligenstein feiert drei Meister
„Die Spielgemeinschaften haben sich bewährt und machen Laune für eine hoffentlich wieder normale Wettkampfrunde im kommenden Jahr“, sagte TCR-Vorsitzender Richard Oberländer der RHEINPFALZ: „Wir haben gesehen, dass zwischen beiden Vereinen sowohl gesellschaftlich wie auch sportlich etwas zusammenwächst“.
Besonders gefreut habe ihn, dass sich sämtliche Akteure diszipliniert an die einschränkenden Vorschriften hielten. Eine Aufstiegsfeier sei im Zusammenhang mit dem Sommernachtsfest am Samstag, 22. August, geplant.
Auch Sportwart Bernhard Bockstiegel äußerte sich „glücklich und zufrieden“, dass im Gegensatz zu anderen Sportarten Tennis zugelassen war. Auch den übrigen gemeldeten Teams des Vereins, die nicht ganz vorne landeten, bescheinigte er ordentliche Leistungen mit guten Ergebnissen.
Lange überlegt
Die Pfalzliga-Herren 40 setzten sich als Vierermannschaft gegen starke Konkurrenz durch. „Wir überlegten lange, ehe wir uns entschieden, mitzumachen“, berichtete Spielführer Frank Bilabel: „Das Ergebnis der erstmals als SG angetretenen Mannschaft zeigt, dass Corona nicht nur negative, sondern auch positive Seiten offenbarte.“
Bilabel: „Es war eine rundum gelungene Sache, bei der trotz allem ein geselliges Beisammensein möglich war.“ Die Einschränkungen hätten das Team noch stärker zusammengeschmiedet. Er selbst habe im Training und auch in den Wettspielen so viel Freude und Spaß erlebt wie selten zuvor.
Ob es im kommenden Jahr personell für eine Sechsermannschaft reiche, ließ Bilabel zunächst offen. Gegen den stärksten Konkurrenten SC TA Ludwigshafen glückte dem Team ein 7:7. Als Schlüssel zur Meisterschaft bezeichnete der Spielführer den 8:6-Erfolg gegen TC SW Bad Dürkheim nach 2:6-Einzelrückstand.
Alles mobilisiert
„Wir mobilisierten alle Reserven und gewannen mit großer Leidenschaft und Siegeswillen beide Doppel“, meinte der Kapitän. Er habe sich bemüht, alle Spieler zum Einsatz zu bringen.
Zum erfolgreichsten Punktesammler des Teams avancierte Dirk Endlich, der sowohl im Einzel gegen höher eingestufte Gegner wie auch im Doppel seine weiße Weste behielt.
Endlich, der nun mindestens um eine Leistungsklasse aufsteigt, sah in den starken Doppeln die Garantie für das erfolgreiche Abschneiden. „Bei dieser Mannschaft geht einfach die Post ab“, meinte Sportwart Bockstiegel über das 40er Kollektiv.
Spielgemeinschaften harmonieren
Auch bei den Herren 50 habe die SG TuS/TCR bestens funktioniert, teilte Richard Oberländer mit. Bei zwei Siegen gegen TC Erlenbach und TC Landstuhl sowie einer Niederlage gegen FSV Freimersheim kam die Vierermannschaft am Ende auf 4:2 Zähler, punktgleich mit Freimersheim und Landstuhl.
Das bessere Matchverhältnis entschied zugunsten der Römerberger: „Ein schöner Erfolg nicht nur für die beiden Vereine, sondern zusammen mit den übrigen Meistern auch für die Gemeinde Römerberg“, erklärte der TCR-Boss.
In ihrer Vierergruppe siegten die 55er 14:7 gegen TC Limburgerhof, 15:6 gegen TC Winden und 12:9 gegen TC Flomersheim. „In der Pfalzliga, wo wir ohne Corona angetreten wären, kämpfen wir fast regelmäßig gegen den Abstieg“, teilte Bockstiegel, Kapitän und Nummer eins im Team, mit.
Eine Abwechslung
„Deshalb war es für alle mal ein sehr positives Erlebnis, die Runde als Meister zu beenden“, teilte Bockstiegel mit. Er selbst habe nur ein Einzel bestritten. Denn sein Ziel sei gewesen, möglichst alle gemeldeten Akteure einzusetzen.
Hubertus Häfele blieb mit drei Einzel- sowie zwei Doppel-Erfolgen ungeschlagen und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur souveränen Meisterschaft.
Der Punktesammler: „Die Siege allein waren für mich nicht das allein Entscheidende. Ich hatte meinen Spaß an tollen und fairen Spielen sowie sehr angenehmen Spielpartnern, was mindestens genauso wichtig ist.“
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