Beim Stadtradeln dabei
Team Pfälzerwald Verein setzt bei Stadtradeln auf Geselligkeit
Für Helmut Back ist es bereits die fünfte Teilnahme. Er radelt aus Prinzip: weil er Fahrradfahrer ist. Als Team-Kapitän ist das Stadtradeln für den Projektleiter des „Sattelfestes“ vorrangig eine Gemeinschaftsaktion: „Wir wollen gesund und gesellig sein, den Teamgeist fördern. Man fühlt sich verbunden mit den Teammitgliedern und entwickelt Ehrgeiz“, sagt der 57-Jährige, der seit August mit einem neuen Vorstandsteam auch den Vorsitz der Ortsgruppe Speyer des Pfälzerwald-Vereins übernommen hat.
Bis zu 20 Kilometer radelt Back täglich. „Es gibt keinen Grund nicht Rad zu fahren. Es ist gesund, man schont die Umwelt, ist mit der Natur verbunden, kann anhalten für einen kurzen Plausch“, zählt er die Vorzüge auf. So ganz auf das Auto verzichtet er allerdings nicht. Dennoch hat er sein Auto abgeschafft und entschied sich für Car-Sharing – er teilt sich das Auto mit der Nachbarin, wenn nötig.
Gemeinsame 15-Kilometer-Touren
2635 Kilometer haben die 27 zum Großteil über 50-Jährigen des Teams beim Stadtradeln bereits zurückgelegt. Das ist Platz 17 der Liste. Jeden Donnerstag um 17 Uhr trifft sich die Gruppe zu einer gemeinsamen Stadtradel-Tour und fährt gemeinsam rund 15 Kilometer. Darunter sind auch einige, die zum ersten Mal beim Stadtradeln mitmachen, berichtet Back.
Dass das Stadtradeln-Angebot so gut angenommen wird, freut Back – und ist für ihn ein Indikator dafür, dass auch die neuen Angebote der Ortsgruppe Speyer des Pfälzerwald-Vereins bei den Mitgliedern gut ankommen. Seine Motivation: schöne, gesellige Touren. So seien auch innerhalb des Vereins neben Wandertouren auch gemeinsame Radtouren geplant. Dabei sei die Mitgliederzahl des Vereins steigend, berichtet der Vorsitzende von rund 50 Neuzugängen innerhalb von kurzer Zeit.
Smartphone-Training
Die Organisation der Teilnahme zur Stadtradel-Aktion sowie der gemeinsamen Touren laufe über die Stadtradel-App oder, wenn jemand keinen Zugang zur App habe, über den Wanderwart des Vereins, erklärt der Team-Kapitän. Auch das kombiniert der neue Vorsitzende, der als angestellter SAP-Berater auch beruflich immer auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten ist, mit einem neuen Angebot des Vereins für Ältere: „Bei unseren Monatstreffen möchten wir ein Handy-Training anbieten. Viele haben zwar ein Smartphone, sind sich aber im Umgang damit unsicher. Das Angebot kommt bei unseren Mitgliedern super an.“
Und was wünscht er sich für den Radverkehr in Speyer? „Das, was man beschlossen hat, schneller umzusetzen.“ Trotz aller Optimierungsmöglichkeiten sieht sich Back beim Stadtradeln vor eine ganz besondere, persönliche Herausforderung gestellt: Seine Frau ist auf Platz eins innerhalb des Teams und weit vor ihm. Mit all seinem Ehrgeiz erklärt er: „Sie möchte ich noch einholen, aber das wird schwer.“ Für die Pfälzerwälder wünscht er sich weitere gesellige Treffen und einen Listenplatz zwischen 12 und 15.